Neues aus dem Rathaus
Klima-Spartipp des Monats Juni
Motto des Tipps: Es kann sicherlich nicht schaden, Wasser zu sparen, statt nur drin zu baden
In den letzten Wochen gab es in der Region zwar deutlich mehr Regen als in den Vormonaten, trotzdem ist es dieses Jahr bisher eindeutig zu trocken. Daher ist es wichtig, sparsam mit dem Wasser umzugehen.
Schon mit einfachen Mitteln lässt sich Wasser sparen. Duschen statt zu baden, ist hier eine Möglichkeit. Denn Duschen braucht weniger Wasser als ein Vollbad, vorausgesetzt das Duschen artet nicht in einer unendlichen Geschichte aus.
Auch die Installation eines wassersparenden Duschkopfs hilft. So steckt das Wort „sparen“ beim Sparduschkopf schon im Namen und die Bezeichnung hält, was sie verspricht. Denn ein solcher Duschkopf reduziert den Wasserverbrauch beim Duschen um bis zu 50 Prozent gegenüber einem herkömmlichen Duschkopf und dies ohne Komfortverlust. In Zahlen sind es beim Duschkopf zwischen 12 und 15 Liter Wasser die Minute. Während der Sparduschkopf auf nur fünfeinhalb bis neun Liter kommt. Der Unterschied wirkt auf den ersten Blick zwar nicht so groß, aber aufs Jahr gesehen fließt mit einem normalen Duschkopf schon sehr viel mehr Wasser den Abfluss hinab.
Wenn beim Gießen Regenwasser statt Leitungswasser verwendet wird, schont dies auch die Wasserressourcen. Man nehme dazu einfach als Mittel der Wahl eine Regentonne oder Zisterne, etwas Regen und sammele dann das fallende Regenwasser darin. Dieses Wasser lässt sich ideal zum Gießen verwenden, ohne dass es dafür Trinkwasser braucht. Übrigens ebenfalls hervorragend zum Gießen von Pflanzen eignet sich Kochwasser, dass so doppelt nutzbar ist.
Auch eine Prise richtiges Timing trägt zum wassersparenden Gießen bei. Gut ist dazu insbesondere an heißen Tagen, in den Morgen- oder Abendstunden zu gießen. Damit kann Verdunstung vermieden werden und die Feuchtigkeit bleibt so im Boden. Generell ist zudem selteneres und kräftigeres Gießen besser, als täglich ein wenig zu gießen. Denn so bilden die Pflanzen tiefere Wurzeln aus, werden robuster gegen Trockenperioden und es verdunstet hier weniger Wasser. Nach dem Motto: Selten Viel hilft viel.
Florian S. Roth
Gemeinden Baienfurt, Baindt und Berg
Koordinator für eine klimaneutrale Kommunalverwaltung -
gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW
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