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Neues aus dem Rathaus

Corona Regeln im Landkreis

Update vom 22. September 2021:
Seit dem 16. September 2021 gilt ein dreistufiger Warnsystem.
Alle Details finden Sie in der folgenden Aufstellung:

Update: 9. Sept. 2021

Aktuelle Corona-Verordnung des Landes vom 16. August 2021 tritt mit Ablauf des 13. September außer Kraft
Die aktuell geltende Corona-Verordnung (mit Aufhebung der Inzidenzstufen und der Beschränkungen von immunisierten Personen) soll neu gefasst werden und wird wohl am 13. September von einer neuen Coronaverordnung abgelöst werden.
Nach dem Infektionsschutzgesetz soll insbesondere der Zahl der aufgenommenen Corona-PatientInnen in Kliniken pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen mehr Aufmerksamkeit zukommen. Auch die Neuinfektionen, die verfügbaren Intensivkapazitäten sowie die
Zahl der Geimpften sollen künftig Beachtung finden. Voraussichtlich werden die Länder selbst Schwellenwerte festsetzen.
Bereits jetzt sind die Inzidenzstufen aufgehoben
Die Einstufung nach den bisherigen vier Inzidenzstufen und damit inzidenzabhängige Einschränkungen/Öffnungsschritte wurden aufgehoben. Daher gelten auch die Regelungen der Inzidenzstufe 2 im Landkreis Ravensburg nicht mehr. Die Regelungen sind
nun einheitlich für ganz Baden-Württemberg festgelegt worden und können somit klar und unmittelbar der CoronaVO entnommen werden.
Beschränkungen für immunisierte Personen (geimpfte oder genesene Personen) sind schon entfallen
Eine Testpflicht gilt nur noch für nicht geimpfte oder genesene Personen. In vielen Bereichen ist das Vorweisen eines negativen Testes Pflicht. So müssen nicht geimpfte oder genesene Personen beispielsweise bei Restaurantbesuchen einen maximal 24 Stunden alten
negativen Antigen-Schnelltest vorweisen. Dies gilt auch für Besuche in Krankenhäusern, Altenheimen, Museen, Hotels oder Fitnessstudios, bei Ausstellungen und auch beim Friseur.
In bestimmten Bereichen -wie beim Besuch eines Clubs oder einer Diskothek- erkundigen Sie sich bitte nach den dort geltenden Regelungen. Die Testpflicht ist nun für ganz Baden-Württemberg landesweit einheitlich festgelegt und inzidenzunabhängig geltend.
Bestehen bleiben die Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln sowie die Pflicht der Kontaktdatenerfassung
Die bereits bestehende Maskenpflicht bleibt bestehen. Sie gilt in geschlossenen Räumen (Ausnahme ist der private Bereich) sowie im Freien, wenn der Abstand von anderthalb Metern nicht dauerhaft gewährleistet werden kann. Von der Pflicht ausgenommen sind
weiterhin Kinder bis einschließlich fünf Jahren.
Impfen ist nach wie vor wichtiger Bestandteil im Kampf gegen eine vierte Welle
Entsprechend der Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz sind Auffrischimpfungen in Baden-Württemberg ab dem 1. September möglich. Unter www.dranbleiben-bw.de sehen Sie, an wen sich das Angebot derzeit richtet (an vulnerable Gruppen wie Menschen
über 80 bzw mit Vorerkrankung). In jedem Fall werden die Auffrischimpfungen ausschließlich mit den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna durchgeführt. Auch Personen, die Vektorviren-Impfstoffe von AstraZeneca bzw. die Einmalimpfung von
Johnson & Johnson erhalten haben, können unabhängig von ihrem Alter oder einem anderen medizinischen Grund eine Auffrischimpfung bekommen. Bei den Vor-Ort-Impfaktionen werden ab 1. September neben Erst- und Zweitimpfungen auch Auffrischimpfungen
durchgeführt. 
Über das Buchungssystem unter www.rv.de können ganz unkompliziert Termine für das Kreisimpfzentrum, das voraussichtlich zu Ende September schließen wird, gebucht werden. Dies geht auch telefonisch unter 0751 85 5159. Weiterhin gibt es täglich während der
Öffnungszeiten des Kreisimpfzentrums Ravensburg die Möglichkeit zum „Impfen ohne Termin“. 
Nichtgeimpfte
Keine Entschädigungszahlungen im Falle von häuslicher Quaratäne
Personen müssen laut Information des Sozialministeriums ab 15. September mit der Ablehnung von Entschädigungsanträgen rechnen. Wer in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in eine von den Behörden angeordnete Quarantäne (sogenannte häusliche
Absonderung) muss, erhält für den dadurch unmittelbar erlittenen Verdienstausfall keine Entschädigung mehr, wenn die Absonderung durch eine vorherige Schutzimpfung hätte vermieden werden können. 

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/ oder unter www.dranbleiben-bw.de 

 

Update 28.6.2021
Weitere Lockerungen 
Seit heute/Montag, 28. Juni 2021, gelten aufgrund der stark rückläufigen Inzidenzen neue Regeln im Landkreis Ravensburg.
Zur Liste der Lockerungen, die sich an den Inzidenzwerten orientiert, geht es hier:


Update 23. Juni 2021 
Corona News
Seit vergangenen Freitag, 18. Juni 2021 liegt der 7-Tages-Inzidenzwert im Landkreis den fünften Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 35. Damit gelten seit Samstag, 19.06.2021 weitere Lockerungen. Beispielsweise entfällt die Testpflicht für die Außenbereiche von Gastronomie, Veranstaltungen und Einrichtungen (u. a. Freibäder). Feiern im Gastgewerbe (außer Tanzveranstaltungen) sind mit bis zu 50 Personen innen und außen mit Test-, Impf- oder Genesenennachweis erlaubt. Für bestimmte Veranstaltungen (zum Beispiel im Bereich Kultur, Vorträge und Informationsveranstaltungen) dürfen bis 750 Personen draußen zusammenkommen.
Auch das Kultusministerium hat der sinkenden Inzidenzen Rechnung getragen und die Maskenpflicht seit Montag 21. Juni 2021 gelockert. Bei einer Inzidenz unter 50 soll die Maskenpflicht an Schulen im Freien entfallen. Bei einer Inzidenz unter 35 und zwei Wochen kein Corona-Ausbruch an der Schule soll die Maskenpflicht außerdem in Schulräumen entfallen. Ungeachtet der bundesweiten Lockerungen achten Sie bitte unbedingt nach wie vor auf die Einhaltung der AHA-Regeln.
Impftermine
Im Moment scheinen die umliegenden Impfzentren mit ausreichend Impfstoff beliefert zu werden. Momentan ist es problemlos möglich, rasch einen Impftermin zu bekommen. Sollten Sie Hilfe bei der Buchung eines Impftermins brauchen: unsere ehrenamtlichen Impftermin-Engel sind jederzeit bereit. Melden Sie sich einfach hier im Rathaus unter Tel. 56084-11 bei Barbara Sohler, die Sie weitervermittelt.
Impfnachweise
Seit vergangener Woche werden in den Impfzentren nach der Zweitimpfung digitale Impfnachweise ausgegeben. Diese können durch einen QR-Code von Smartphone-Apps (CovPass-App oder Corona-Warn-App) ausgelesen werden, so dass der gelbe Impfpass nicht mehr mitgeführt werden muss. Bürgerinnen und Bürger, die bereits beide Impfungen in den Impfzentren erhalten haben, bekommen den digitalen Impfnachweis in den nächsten Wochen automatisch per Post zugeschickt. Wer die Impfungen beim Hausarzt/der Hausärztin erhalten hat, kann eine Apotheke für die nachträgliche Ausstellung aufsuchen. Voraussetzung ist die Vorlage des vollständigen Impfnachweises. Gleiches gilt für Genesene oder nicht in Baden-Württemberg Geimpfte. Arztpraxen werden voraussichtlich ab Mitte Juli die digitalen Impfzertifikate ausstellen können. Das digitale Zertifikat ist ein zusätzliches Angebot zum gelben Impfausweis, der als Ausweisdokument seine Gültigkeit behält.

Tagesaktuelle Informationen zu den augenblicklich geltenden Regelungen im Landkreis Ravensburg finden Sie hier.

 

Update vom 08. Juni 2021:

Mit sinkenden Inzidenzzahlen treten nun weitere Lockerungen im Landkreis Ravensburg in Kraft. Auf der Seite des Landratsamtes www.rv.de können Sie die tagesaktuellen Zahlen sowie die derzeit geltenden Regelung zu Öffnungen etc einsehen.

Nachfolgend finden Sie den mit Wirkung zum 07. Juni 2021 vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Stufenplan.

 

 

 

Update 21. Mai 2021

Corona-Testungen 

Liebe Eltern der Kinder aller Kinderhäuser, 

in den Schulen herrscht nach wie vor eine Testpflicht, in unseren Kinderhäusern besteht nach der Allgemeinverfügung des Landratsamtes keine Testpflicht mehr. Wir möchten Sie jedoch inständig bitten, Ihre Kinder freiwillig zwei Mal wöchentlich zu testen. Vor allem wenn wir davon ausgehen, dass etliche Familien für die Pfingstferien eine Urlaubsreise geplant haben. Sie helfen so mit, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen, denn laut Landesgesundheitsamt liegt der Anteil der Kinder und Jugendlichen an allen positiv getesteten Fällen derzeit bei 21 Prozent. Testungen sprich frühzeitiges Erkennen von Infektionsherden ist (besonders nach dem Urlaub) wichtig - schließlich sollen die Kinderhäuser geöffnet bleiben und Ihre Kinder betreut werden können.

Wie bereits angekündigt, haben wir im Kinderhaus Schule die „Pooling PCR Methode“ getestet. Und sowohl die Erzieherinnen als auch die teilnehmenden Kinder haben zurückgemeldet, dass diese Tests sehr unkompliziert durchzuführen sind. Hierzu müssen die Kinder eigenständig oder mit Hilfe einer Erzieherin für etwa 30 Sekunden ein Wattestäbchen (das selbstverständlich keine gefährlichen oder giftigen Stoffe enthält!) im Mund umherschieben und daran lutschen. Im Anschluss daran wird das Teststäbchen in ein Röhrchen gesteckt und in einem Pool mit maximal 13 Proben im Labor Dr. Gärtner ausgewertet. Das Ergebnis liegt dann am Abend bzw. am nächsten Morgen vor.
Der große Vorteil bei dieser Methode: Ihre Kinder können diesen Test ganz leicht selbst handhaben. Gleichzeitig bietet der PCR Test eine weitaus größere Sensitivität als der Schnelltest, sprich Infektionen werden bis zu zwei Tage früher erkannt. Außerdem liefert der PCR-Test weniger falsch positive Ergebnisse als ein Schnelltest.

Völlig unabhängig davon, welche Testmethode (Pooling PCR oder Schnelltest) angewandt wird, gilt: Sollte ein Kind positiv sein, müssen alle Kinder (nicht deren Eltern) in Quarantäne, da die Kinder weder den erforderlichen Mindestabstand einhalten noch Masken tragen. Sie sind deshalb als enge Kontaktpersonen einzustufen. Nach der Corona-Verordnung müssen sich dann diese Kinder sowie alle Haushaltsangehörigen nach fünf bis sieben Tagen mittels Schnelltest oder PCR-Test auf das Coronavirus testen lassen.
Sollte ein Kind aus dem Pool positiv sein, erfolgt lediglich ein kleiner Zwischenschritt: Hier werden dann zunächst bei allen Kindern des Pools (max. 13) Einzel-PCR Tests durchgeführt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Pooling PCR Methode auch aus Sicht unseres Gesundheitsamts die weit bessere Methode ist. Wir freuen uns also über möglichst viele Eltern, die sich dieser Methode anschließen.
Alternativ dazu können Sie Ihre Kinder nach wie vor zuhause testen und die Eigenbescheinigung ausfüllen. Als Schnelltest für den Hausgebrauch stellt die Gemeinde Ihnen und Ihren Kindern die Spucktests sowie nasale Schnelltests zur Verfügung.
 
Sollten Sie noch Fragen haben, dann zögern Sie nicht, sich mit der Leiterin Ihres Kinderhauses in Verbindung zu setzen oder direkt bei mir, Bürgermeisterin Manuela Hugger, Tel. 56084-13 anzurufen.
 
Lassen Sie uns weiterhin gemeinsam an einem Strang ziehen und im besten Fall gesund bleiben.
 
Es grüßt Sie herzlich
 
 
Manuela Hugger

Update vom 05. Mai:

Folgen Sie dem Link RKI COVID-19 Germany (arcgis.com), dort können Sie die tagesaktuellen Inzidenzwerte einsehen, die für die Bundesnotbremse und damit beispielsweise für Schulschließungen herangezogen werden.

 

Aktualisierung vom 01. Mai 2021

Schulschließung ab Montag 03. Mai 2021
Im Landkreis Ravensburg lag die Sieben-Tages-Inzidenz im rechtlich maßgeblichen Drei-Tages- Zeitraum, nämlich am 29.04., 30.04. und 01.05.2021 durchgehend über dem Wert von 165. Das Landratsamt Ravensburg - Gesundheitsamt – hat daher bekannt gegeben, dass ab Montag, 03. Mai 2021 wegen Überschreitens der Sieben-Tage- Indiz von 165 gemäß § 28b Abs. 3 des Infektionsschutzgesetzes für Schulen (…) die Durchführung von Präsenzunterricht untersagt ist. Dies gilt also auch für unsere Grundschule Berg. Den Antrag für eine eventuell notwendige Notbetreuung Ihres Kindes finden Sie auf der Homepage der Grundschule Berg. 
Das Landratsamt teilt außerdem mit: „Die Geltung dieser Maßnahmen endet, wenn an fünf aufeinander folgenden Werktagen der maßgebliche Schwellenwert von 165 unterschritten wird. Die Zählung der Werktage wird nicht durch dazwischen liegende Sonn- oder Feiertage unterbrochen. Das Landratsamt Ravensburg, Gesundheitsamt, wird auf der Homepage (www.rv.de) öffentlich bekannt machen, ab welchem Tag die Maßnahmen nach § 28 Abs.3 IfSG wieder außer Kraft treten werden.“
 
Kinderhäuser gehen in die Notbetreuung
Pandemiebedingt (siehe oben) gehen auch unsere Berger Kinderhäuser sowie der Kindergarten St. Konrad in die Notbetreuung.
 
Hinweis: Unter Corona-Verordnung können Sie die aktuellen Bestimmungen des Sozialministeriums des Landes Baden-Württemberg nachlesen.

Update vom 26. April 2021

Seit vergangenen Samstag, 24. April 2021 gilt die Bundesnotbremse und auch die neue Corona-Verordnung
Wir haben die wichtigsten Änderungen zusammengefasst:
Generelle Regelungen

  • Absenkung der Altersgrenze bei Ausnahmeregelungen für Kinder, wie beispielsweise bei den Kontaktbeschränkungen oder bei Sport im Freien in Gruppen, auf einschließlich 13 Jahre (bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres = 14. Geburtstag).
  • Fitnessstudios dürfen für dienstliche Zwecke, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport öffnen. Im Übrigen bleiben Fitnessstudios auch bei einer Inzidenz unter 100 geschlossen.
  • Erlaubt ist weiterhin: Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport mit nicht mehr als fünf Personen aus maximal zwei Haushalten. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit. Liegt die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis über 100 ist Sport nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit.
  • Buchhandlungen dürfen unter den Auflagen für den Einzelhandel wieder öffnen und sind von der Notbremse ausgenommen. 

Anpassung Notbremse in Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100

  • Hier gelten nun die Regelungen aus § 28b des novellierten Infektionsschutzgesetzes (IfSG) des Bundes. Da Bundesrecht vor Landesrecht geht, darf Baden-Württemberg nicht hinter den Regelungen des Bundesgesetzes zurückbleiben. Um die Einheitlichkeit der Reglungen zu wahren, verzichtet Baden-Württemberg weitestgehend darauf, Regelungen aus dem IfSG zu verschärfen. Im Einzelnen ändern sich durch die bundeseinheitliche Regelung folgende Punkte zu den bisherigen Regelungen in Baden-Württemberg.
    • Treffen sind weiterhin mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Personen möglich. Allerdings hat der Bund die Altersgrenze für die von der Personenzahl ausgenommenen Kinder auf einschließlich 13 Jahre abgesenkt (vorher: einschließlich 14 Jahre).
    • Veranstaltungen im Rahmen von Todesfällen, wie Aussegnungen, Urnenbeisetzungen, dürfen nur mit maximal 30 Personen stattfinden. Hier ist keine Ausnahme für Kinder bis einschließlich 13 Jahre vorgesehen.
    • Die Ausgangsbeschränkung gilt nun von 22 Uhr (vorher 21 Uhr) bis 5 Uhr. Zusätzlich ist zwischen 22 Uhr und 24 Uhr im Freien allein ausgeübte körperliche Bewegung erlaubt. Dies gilt jedoch nicht für Sportstätten.
      • Da der Bund die bis 18. April in Baden-Württemberg geltende Ausnahme „An- und Abfahrt zur Wohnung bzw. Unterkunft des/der (Lebens-)Partner*in“ nicht mehr vorsieht, muss auch Baden-Württemberg diese Ausnahme aufheben, da Bundesrecht hier vor Landesrecht geht.
    • Allgemeinbildende Schulen müssen nun ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100* im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den Wechselunterricht gehen.
    • Allgemeinbildende Schulen müssen nun ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 165* im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den Distanzunterricht gehen. Für die Klassenstufen 1 bis 7 wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.
    • Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen dürfen ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 165* im jeweiligen Stadt- oder Landkreis nur noch Notbetreuung anbieten.
    • Bis zu einer 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- und Landkreis von bis zu 150* bleiben Click&Meet-Angebote im ansonsten geschlossenen Einzelhandel möglich. Voraussetzung ist ein durch eine offizielle Stelle durchgeführter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf und die Erhebung der Kontaktdaten des/der Kunden/Kundin. Es gelten weiter die bisherigen Kundenbeschränkungen pro Verkaufsfläche – dies gilt auch für Bau- und Raiffeisenmärkte.
    • Im ÖPNV einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung besteht für Fahrgäste die Pflicht eine FFP2-/KN95-/N95-Maske zu tragen. Dies gilt sowohl während der Beförderung, als auch in den zum jeweiligen Angebot gehörenden Einrichtungen wie Bahnhöfen, Bushaltestellen, Taxisteigen oder sonstigen Wartebereichen. Das Servicepersonal muss beim Kontakt mit den Kundinnen und Kunden mindestens eine medizinische Maske tragen.
    • Kinder bis einschließlich 13 dürfen in Gruppen von maximal fünf Kindern kontaktlosen Sport im Freien ausüben. Anleitungspersonen brauchen einen durch eine offizielle Stelle durchgeführten negativen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
    • Der Betrieb von Fitnessstudios ist generell untersagt. Der Bund rechnet diese nicht mehr den Sportstätten, sondern den Freizeiteinrichtungen zu.
    • Um Friseur- und Fußpflegedienstleistungen wahrnehmen zu können, ist ein durch eine offizielle Stelle durchgeführter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, erforderlich. Zusätzlich muss der/die Kunde/Kundin soweit es die Dienstleistung zulässt eine FFP2-/KN95-/N95-Makse tragen.

* - sofern die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen diesen Wert überschreitet.
Bitte beachten Sie, dass für die 7-Tage-Inzidenz nun die vom RKI veröffentlichten Werte relevant sind.

Update 13. April 2021:

  • Bundesweite Corona-Notbremse beschlossen

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des 4. Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung beschlossen und sich damit auf bundeseinheitliche Corona-Maßnahmen geeinigt. Das Infektionsschutzgesetz soll um § 28b erweitertet werden, der eine bundeseinheitliche Notbremse ab einer Überschreitung des Schwellenwerts von 100 Infektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt vorsieht. Die Notbremse soll automatisch nach einer regionalen Überschreitung des Schwellenwertes an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab dem übernächsten Tag gelten.   
Die Notbremse wird entsprechend dem Entwurf folgende Maßnahmen umfassen:

    • Private Kontakte werden auf Zusammentreffen von einem Haushalt mit einer weiteren Person beschränkt.
    • Ausgangsbeschränkungen werden zwischen 21 und 5 Uhr gelten. Ausnahmen von der Ausgangssperre werden nur bei zwingenden Gründen zulässig sein.
    • Geschäfte müssen schließen. Hiervon ausgenommen werden der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte. In den zulässigen Geschäften müssen die Kunden FFP2- oder vergleichbare (Atemschutz-)Masken tragen und die Anzahl der Menschen im Laden muss begrenzt werden.
    • Der Betrieb von Freizeit-, Kultur und Sporteinrichtungen wird untersagt. Kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt, wenn er allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden kann. Ausnahmen gibt es für Berufs- und Leistungssportler.
    • Restaurants bleiben geschlossen, dürfen aber bis 21 Uhr Speisen zur Abholung anbieten. Die Lieferung wird auch nach 21 Uhr erlaubt sein.
    • Körpernahe Dienstleistungen werden untersagt. Ausgenommen sind Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie Friseurbetriebe jeweils mit der Maßgabe ausgenommen sind, dass von den Beteiligten unbeschadet der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen und soweit die Art der Leistung es zulässt Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) zu tragen sind; vor der Wahrnehmung von Dienstleistungen eines Friseurbetriebs ist ein negatives Testergebnis vorzulegen, das nicht älter als 24 Stunden ist.
    • In Bus, Bahn und Taxi sind Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) zu tragen. Möglichst soll nur die Hälfe der regulär zulässigen Passagiere mitfahren.
    • Touristische Übernachtungsangebote werden verboten.
    • Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonal an allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen werden im Präsenzunterricht zweimal pro Woche auf Corona getestet.
      Bei einer Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz des Schwellenwertes von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, wird ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht verboten. Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich. Diese Bremse soll auch für Kitas gelten. Eine Notbetreuung kann durch die Länder eingerichtet werden.     

Zudem soll die Bundesregierung ermächtigt werden, eigene Rechtsverordnungen für Gebote und Verbote ab einem Schwellenwert von 100 zu erlassen. Die Rechtsverordnungen bedürfen der Zustimmung des Bundestages und des Bundesrates. Die Gesetzesänderung insgesamt gilt für die Dauer der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Das ist derzeit der 30. Juni 2021. 

 

Update 25. März 2021:

Die Kanzlerin nimmt die "Ruhetag"-Regelung zum Oster-Lockdown zurück. Der Einzelhandel bleibt sowohl am Donnerstag als auch am Karsamstag geöffnet.
Die übrigen Beschlüsse bleiben unberührt.

Update 24. März 2021:

Ostern 2021 unter Pandemiebedingungen
Unter anderem mit einem harten Lockdown über die Osterfeiertage wollen Bund und Länder die dritte Corona-Welle zumindest bremsen - darauf verständigte sich Kanzlerin Merkel mit den MinisterpräsidentInnen der Länder am 22. März. Ein Überblick über die zentralen Beschlüsse gibt es hier:
Oster-Lockdown:
An den Feiertagen soll das Motto heißen: Zu Hause bleiben! Dafür wird eine „erweiterte Ruhezeit“ vom 1. bis zum 5. April, also von Gründonnerstag bis Ostermontag, eingeführt. Es dürfen sich dann nur maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen, Kinder bis 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Ansammlungen in der Öffentlichkeit sind verboten. Lediglich der Lebenmitteleinzelhandel darf am Karsamstag öffnen.
Gottesdienste: 
Bund und Länder wollen auf die Religionsgemeinschaften zugehen. Die Bitte lautet, Gottesdienste wo immer möglich digital abzuhalten. 
Notbremse:
Ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen je 100.000 EinwohnerInnen sollen die Landkreise weitergehende Schritte umsetzen - z. B. Ausgangsbeschränkungen. (Die aktuellen Zahlen für unseren Landkreis finden Sie über den Link am Ende der Seite)
Mehr Tests
Die Testkapazitäten werden ausgebaut. Angestrebt werden zwei Tests pro Woche für SchülerInnen, Lehrkräfte und ErzieherInnen. (In Berg gibt es derzeit an drei Tagen pro Woche für alle BürgerInnen die Möglichkeit für eine kostenlose Testung.)
Reisen:
Von allen nicht notwendigen Reisen an Ostern wird dringend abgeraten. Eine generelle Testpflicht vor Rückflug für Einreisende aus dem Ausland ist geplant.

Update 17. März 2021:
Seit 08. März gilt die neue Corona-Verordnung mit den Maßnahmen des sogenannten zweiten Öffnungsschritts. Für den Landkreis Ravensburg gelten momentan die Maßnahmen, die die CoronaVO für Landkreise mit einer Inzidenz von 50 bis 100 vorsieht. Stand 16. März liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 68,7.
Grundlegende Lockerungen, die seit dem 8. März 2021 gelten:

  • Treffen von bis zu fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten sind wieder möglich. Kinder bis einschließlich 14 Jahre zählen nicht mit.
  • Buchhandlungen, Gärtnereien, Baumärkte dürfen wieder öffnen.
  • Kontaktarmer Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren ist im Freien möglich.
  • Körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik, Nagel- oder Tattoo-Studios dürfen unter Auflagen wieder öffnen.
  • Der Einzelhandel darf sogenanntes "Click&Meet" anbieten.
  • Eheschließungen sind wieder mit zehn Personen möglich. Die Kinder der Eheschließenden zählen hierbei nicht mit.

Update 17.02.2021:
Das Ravensburger Landratsamt hebt die coronabedingte Ausgangssperre im Kreisgebiet vorzeitig auf. Die entsprechende Verordnung endet in der Nacht von Dienstag, 16.02. auf Mittwoch, 17.02. um 24 Uhr, wie das Landratsamt am Dienstagnachmittag mitteilte. Die 7-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Landesgesundheitsamtes drei Tage in Folge unter 50.
Damit ist es im Landkreis Ravensburg auch zwischen 21 und 5 Uhr wieder möglich, sich ohne triftigen Grund außerhalb der eigenen Wohnung aufzuhalten.

12.02.2021:
Laut momentaner Corona-Landesverordnung gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung, die auf den (sich ständig verändernden) Inzidenzzahlen unseres Landkreises beruht. Vom 12.02.2021 bis 17.02.2021 gilt eine Ausgangsbeschränkung zwischen 21.00 und 05.00 Uhr.
Fällt der 7 Tage-Inzidenzwert an drei aufeinander folgenden Tagen im Landkreis Ravensburg auf unter 50, so wird die Ausgangsbeschränkung aufgehoben.
Auf der Homepage des Landesgesundheitsamtes finden Sie unter "NEU" die jeweils tagesaktuellen Werte für den Landkreis Ravensburg.
Wir werden Sie jedoch hier an dieser Stelle über die weiteren Lockerungen informieren.