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Neues aus dem Rathaus

Corona Regeln im Landkreis

Update vom 16. November 2022

  1. Änderung der CoronaVO-Absonderung

 
Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg (SM) hat die Corona-Verordnung (CoronaVO) Absonderung veröffentlicht. Die Verordnung ist heute (16.11.2022) in Kraft getreten.
 
Anstelle der generellen Isolationspflicht für mittels Schnelltest oder PCR-Test positiv getestete Personen gelten verpflichtende Schutzmaßnahmen:

  • Fünftägige Maskenpflicht mit einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske außerhalb der eigenen Wohnung. Eine Ausnahme gilt bei einem Aufenthalt im Freien, wenn ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird. Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sind sowohl von der Verpflichtung zum Masketragen als auch von der verpflichtenden Absonderung ausgenommen.
  • Betretungs- und Tätigkeitsverbot in medizinisch-pflegerische Einrichtungen, Justizvollzugsanstalten und Massenunterkünften (Obdachlosenunterkünfte, Gemeinschaftseinrichtungen für Asylbewerber) für positiv getestete Personen mindestens fünf Tage nach positivem Test. Dies gilt nicht für Personen, die in diesen Einrichtungen behandelt, betreut, untergebracht oder gepflegt werden.


Auszüge aus der CoronaVO Absonderung:
§ 2 Absonderung von positiv getesteten Personen
(1) Positiv getestete Personen sind unverzüglich nach Kenntnisnahme des positiven PCR- oder Schnelltestergebnisses verpflichtet, sich in Absonderung zu begeben. Eine Ausnahme von der Pflicht zur Absonderung gilt

  1. für Kinder, die noch nicht eingeschult sind,
  2. sofern die in § 3 genannten absonderungsersetzenden Schutzmaßnahmen eingehalten werden,
  3. im Freien, wenn ein Abstand von mehr als 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird,
  4. bei Kontakt ausschließlich zu anderen positiv getesteten Personen oder
  5. sofern dies zum Schutze von Leben oder Gesundheit, insbesondere bei medizinischen Notfällen oder notwendigen Arztbesuchen oder aus anderen gewichtigen Gründen, zwingend erforderlich ist.

(2) Die Absonderung endet fünf Tage nach dem Erstnachweis des Erregers. Wurde der Erstnachweis des Erregers mittels Schnelltest vorgenommen, endet die Absonderung bereits mit dem Vorliegen eines zeitlich darauffolgenden negativen PCR-Testergebnisses.
[…]
§ 3 Absonderungsersetzende Schutzmaßnahmen
Anstelle der Absonderung besteht die Verpflichtung zum durchgehenden Tragen einer medizinischen Maske oder einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar). Dies gilt

  1. in Innenräumen, sofern ein physischer Kontakt zu anderen, nicht dem eigenen Haushalt angehörigen, Personen nicht ausgeschlossen ist sowie
  2. im Freien, sofern ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.




 

Update vom 15. November 2022

Corona News: Das Ende der Isolationspflicht
Wer sich mit Corona infiziert, soll künftig nicht mehr in häusliche Isolation gehen müssen. Baden-Württemberg geht den Schritt gemeinsam mit drei weiteren Bundesländern. Corona-Infizierte in Baden-Württemberg müssen sich künftig nicht mehr in häusliche Isolation begeben. Das Land hat sich mit Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein darauf geeinigt, die generelle Isolationspflicht für positiv getestete Personen aufzuheben, wie das Gesundheitsministeriums in Stuttgart am Freitag mitteilte. Minister Manne Lucha (Grüne) sagte, es sei Zeit, den Menschen wieder mehr Eigenverantwortung zu übertragen. "Nach wie vor gilt: Wer krank ist, bleibt zu Hause. Der Schutz vulnerabler Gruppen wird selbstverständlich weiterhin aufrechterhalten."
Die Länder haben sich den Angaben nach auf gemeinsame Empfehlungen verständigt, die zeitnah in Kraft treten sollen. In Baden-Württemberg soll dies voraussichtlich Mitte der Kalenderwoche 46 der Fall sein, wie ein Sprecher sagte.
Aus Sicht der Länder bedarf es einer neuen Phase im Umgang mit der Pandemie, hieß es weiter. Man befinde sich am Übergang zu einer Endemie. Die Länder berufen sich bei ihrem Vorgehen auf Erfahrungen aus Nachbarländern wie Österreich, wo es seit Sommer 2022 sogenannte absonderungsersetzende Schutzmaßnahmen gebe.
Als weitere Gründe werden zurückgehende Infektionszahlen, eine wirksame Schutzimpfung sowie eine Basisimmunität innerhalb der Bevölkerung von mehr als 90 Prozent genannt. Auch dass es in der Regel keine schweren Krankheitsverläufe sowie wirksame antivirale Medikamente gibt, rechtfertigt aus Sicht der Länder diesen Schritt.

Corona News
Update vom 13. September 2022

 
Das Portal impftermin-bw.de geht am 19. September 2022 an den Start
Impftermine für die Corona-Schutzimpfung können in Baden-Württemberg ab dem 19. September 2022 zentral über die Website impftermin-bw.de vereinbart werden. Hausärztinnen und Hausärzte sowie weitere Impfstellen im Land stellen dort in den kommenden Wochen freie Termine ein.
Ebenfalls ab dem 19. September wird es – beispielsweise für Menschen ohne Internetzugang – auch die Möglichkeit geben, über eine Telefon-Hotline (Rufnummer: 0800 282 272 91) kostenfrei Termine zu vereinbaren.
 
Antigen-Schnelltests für die „Schnupfensaison“
Zur freiwilligen Selbsttestung zuhause sind zusätzlich den Schülerinnen und Schülern, Kindern und dem Personal an allen Schulen und Schulkindergärten einmalig jeweils vier Antigentests pro Person zur Verfügung zu stellen. Die Bereitstellung sollte bis zum gewöhnlichen Beginn der „Schnupfensaison“ Anfang Oktober erfolgt sein.
 
Präsenzpflichtbefreiung 
Die Regelung zur Präsenzpflichtbefreiung wird auch künftig in der Corona-Verordnung Schule verankert. Hinsichtlich der Voraussetzungen und des Verfahrens gelten dieselben Bedingungen wie im vergangenen Schuljahr, d. h. die Präsenzpflichtbefreiung kann weiterhin sowohl zum Schutz einer vulnerablen Schülerin/eines vulnerablen Schülers, als auch zum Schutz vulnerabler Haushaltsangehöriger beantragt werden.

Update 05. April 2022:

Die Bundesregierung hat mit Wirkung zum 3. April den Wegfall vieler Corona-Regeln beschlossen.
So entfällt nun beispielsweise die Maskenpflicht im Einzelhandel - wobei die Ladenbetreiber Hausrecht haben und weiterhin auf das Tragen einer Maske bestehen können. Auch in Kindergärten und Schulen müssen keine Masken mehr getragen werden, viele Schulen bitten jedoch ihre LehrerInnen und SchülerInnen um das freiwillige Tragen, da Masken erwiesenermaßen das Infektionsrisiko senken. Maskenpflicht herrscht weiterhin in Krankenhäusern und Arztpraxen, in Pflegeeinrichtungen und in Bussen und Bahnen.
Die Testpflicht gilt weiterhin für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, für Kindertageseinrichtungen und Schulen. 
Die Meldepflicht einer Coronainfektion bleibt bestehen ebenso wie die Quarantäneregeln.
Auf der Homepage der Landesregierung finden Sie hier eine Übersicht zu den wichtigsten Fragen und Antworten rund um Corona: von den aktuellen Infektionszahlen über die Regeln für einen Besuch im Pflegeheim bis hin zu neuen Informationen zum Thema Impfen und Testen.

 

Update 20. März 2022:
Corona News

Diese Maßnahmen gelten seit 19. März 2022: 
Viele Corona Regeln, zum Beispiel für Kapazitätsgrenzen, Kontaktbeschränkungen, Versammlungen sowie das Stufensystem entfallen.
Mit einer Übergangsfrist bis zum 2. April gilt, dass in Innenräumen wie im ÖPNV weiterhin eine FFP2-Maske getragen werden muss und im Fern- und Flugverkehr sowie im Außenbereich eine medizinische Maske Pflicht ist - wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
Die 3G Regeln gelten weiterhin bei öffentlichen Veranstaltungen, in Kultur- und Freizeiteinrichtungenm bei Messen und Ausstellungen, in der Gastronomie, in Hotels, beim Sport, bei körpernahen Dienstleistungen.
Für die Feiernden in Clubs und Diskotheken gilt weiterhin 2G plus Test, in Dampfbädern etwa gilt 2G.
Alle Regeln im Überblick finden Sie hier.

 

Update 16. März 2022:

Entschädigung bei Quarantäne: Künftig reicht Testergebnis statt Bescheinigung des Rathauses
Für MitarbeiterInnen, die sich coronabedingt in Quarantäne befinden, kann der Arbeitgeber beim Staat einen Verdienstausfall beantragen. Das baden-württembergische Gesundheitsministerium vereinfacht jetzt die Auszahlung dieses Verdienstausfalls deutlich. Künftig reicht ein PCR- oder Schnelltestergebnis einer Teststelle als Nachweis, dass man in Quarantäne war. Nicht mehr nötig ist eine Quarantäne-Bescheinigung des Rathauses der Wohnortgemeinde - das erklärte Gesundheitsminister Manne Lucha in einem aktuellen Schreiben. Lucha weiter: „Damit bauen wir deutlich Bürokratie ab und entlasten Arbeitnehmer, Arbeitgeber und die Mitarbeiter der Behörden“.

 

Update zum 23. Februar 2022:

 

Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung angepasst und lockert mit Bedacht die Einschränkungen. Damit gelten im Land wieder die Warnstufe und die 3G-Regelung.

https://www.baden-wuerttemberg.der/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

 

 

Mein Schnelltest ist positiv- Was muss ich jetzt tun?
Die Landesregierung informiert dazu:


Liebe Bürgerin, lieber Bürger,
Sie haben sich einer Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 mittels Antigen-Schnelltest unterzogen und Ihr Test ist positiv ausgefallen. Hierunter fallen Antigentests, die von geschulten Dritten durchgeführt oder von geeigneten Personen überwacht wurden. Alleine durchgeführte und nicht durch Dritte überwachte Selbsttests fallen nicht darunter.
Im Folgenden erfahren Sie, was Sie im Falle eines positiven Testergebnisses beachten müssen.
1. Begeben Sie sich in Absonderung (Isolation)!
* Wenn Sie ein positives Antigen-Schnelltestergebnis erhalten haben, begeben Sie sich unverzüglich und ohne Umwege in Ihre Wohnung/Ihr Haus! Dies gilt auch für geimpfte (auch mit Auffrischimpfung) und genesene Personen.
* Verlassen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus nur in medizinischen oder sonstigen Notfällen oder zum Testen. Wenn Sie einen Garten oder einen Balkon haben, können Sie sich dort alleine aufhalten.
* Vermeiden Sie direkten Kontakt zu den weiteren Personen in Ihrem Haushalt. Bleiben Sie, wenn möglich, in einem eigenen Zimmer - auch bei den Mahlzeiten. Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung. Sie und Ihre Haushaltsmitglieder(außer diese sind quarantänebefreit, siehe unten) dürfen keinen Besuch empfangen. Auch quarantänebefreite Haushaltsmitglieder sollten jedoch nach Möglichkeit in dieser Zeit keinen Besuch im selben Haushalt empfangen.
* Wenn Sie Symptome bekommen oder sich diese verschlimmern, nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem hausärztlichen Notdienst (116 117) auf!
2. Dauer der Absonderung und Möglichkeiten zur vorzeitigen Beendigung
* Ihre Absonderung endet in der Regel zehn Tage nach dem Testergebnis (Datum der Probenahme). Auch ein anschließendes,bestätigendes, positives PCR-Testergebnis verlängert die Dauer nicht. Gerechnet wird ab dem positiven Antigenschnelltest-Ergebnis.
* Wenn zur Bestätigung noch ein PCR-Test durchgeführt wurde und das Ergebnis des PCR-Tests negativ ist, dann endet die Absonderung direkt mit dem Vorliegen des negativen PCR-Testergebnisses. Es erfolgt keine gesonderte Mitteilung durch das Gesundheitsamt. Sie müssen das negative PCR-Testergebnis der zuständigen Ortspolizeibehörde mitteilen. Die Kosten für die PCR-Nachtestung sind von der Testverordnung des Bundes abgedeckt und somit für Sie kostenfrei.
* Wenn Sie keinen bestätigenden PCR-Test gemacht haben, besteht die Möglichkeit ab Tag 7 der Absonderung einen Antigen-Schnelltest durchzuführen. Hierzu müssen Sie zudem mindestens seit 48 Stunden symptomfrei sein. Ist dieser negativ, endet ihre Absonderung direkt mit Vorliegen des negativen Antigenschnelltest-Ergebnisses.
* Dieselbe Möglichkeit besteht ebenso, wenn Sie einen bestätigenden PCR-Test gemacht haben und dieser positiv war. Auch dann besteht die Möglichkeit ab Tag 7 der Absonderung einen Antigen-Schnelltest durchzuführen. Hierzu müssen Sie mindestens seit 48 Stunden symptomfrei sein. Ist dieser Test negativ, endet ihreAbsonderung direkt mit Vorliegen des negativen Antigenschnelltest-Ergebnisses.
* Sind Sie in einer medizinisch-pflegerischen Einrichtung tätig, benötigen Sie eventuell zusätzlich einen negativen PCR-Test und müssen mind. seit 48 Std. symptomfrei sein. Gehen Sie in diesem Fall auf Ihren Arbeitgeber zu, um zu erfahren, ob Sie von dieser Regelung betroffen sind.
* Die Möglichkeit zur Freitestung besteht auch, wenn bei Ihnen die Omikron-Variante festgestellt wurde.
* Die Kosten zur Freitestung sind von der Testverordnung des Bundes abgedeckt und somit für Sie kostenfrei.
3. Lassen Sie Ihr Testergebnis bestätigen
* Sofern die PCR-Kapazitäten in Ihrer Gegend ausreichend sind, lassen Sie Ihren positiven Schnelltest mittels eines PCR-Tests bestätigen und begeben Sie sich unverzüglich in Absonderung. Die Kosten für die PCR-Nachtestung sind von der Testverordnung des Bundes abgedeckt und somit für Sie kostenfrei. Lassen Sie die Teststelle vorab wissen, dass Sie einen positiven Schnelltest hatten.
* Die Kontaktdaten für eine PCR-Teststation erfahren Sie über die Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg oder hier im Schussental über Apotheken wie beispielsweise https://apo-schnelltest.de/centralapo sowie über die Homepage der Stadt Ravensburg https://www.ravensburg.de/rv/aktuelles/2021/schnelltest.php

 

 

Update zum 09. Febr.
Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung angepasst.
Im Folgenden finden Sie die aktualisierten Regeln auf einen Blick:

Außerdem gibt es neue Corona-Regeln für den Bereich Sport, die wir Ihnen ebenfalls angehängt haben:

 

Selbsttestungen 

Wann ist es sinnvoll, einen Selbsttest durchzuführen?
 
Das Ergebnis eines anlasslosen Selbsttests kann für einen begrenzten Zeitraum zusätzliche Sicherheit geben. Sinnvoll kann ein Test daher beispielsweise vor dem Zusammentreffen mit vulnerablen Gruppen oder mit Personen sein, bei denen von einem eingeschränkten Impfschutz auszugehen ist, wie beispielsweise immunsupprimierte Personen, oder auch wenn man leichte Beschwerden ohne Krankheitswert hat, sich beispielsweise unwohl fühlt. (Wie mittlerweile bekannt sein dürfte, schützen auch Impfungen/Boosterung nicht vor einer Infektion – wohl aber vor einem schweren Krankheitsverlauf.)

Ist ein positiver Selbsttest meldepflichtig?
Nein, ein positiver Selbsttest auf das Coronavirus SARS-CoV-2 muss nicht dem Gesundheitsamt gemeldet werden.

Was muss ich bei einem positiven Selbsttestergebnis tun?
Bei einem positiven Testergebnis ist davon auszugehen, dass Sie andere Personen anstecken können, auch wenn Sie (noch) keine Symptome haben. Coronavirus-Infektionen verlaufen in vielen Fällen ohne Symptome. Wenn Ihr Selbsttest ein positives Ergebnis zeigt, sind Sie verpflichtet, unverzüglich zur Bestätigung Ihres Ergebnisses einen Test an einer offiziellen Teststation durchführen zu lassen – und zwar entweder einen Antigenschnelltest hier in unserer Berger Teststation im Katholischen Gemeindehaus oder einen PCR-Test beim Arzt oder beispielsweise in der Teststation des GnW im 14-Nothelfer in Weingarten. Nach der aktuell gültigen Testverordnung des Bundes haben Sie Anspruch auf eine bestätigende Untersuchung. Diese Testung ist für Sie kostenfrei. Bei begrenzten PCR-Kapazitäten ist es empfehlenswert, zunächst einen Antigenschnelltest in einer Teststelle (sonntags zwischen 9.30 und 10.45 Uhr und montags bis freitags von 17 bis 19 Uhr im Katholischen Gemeindezentrum Berg) vornehmen zu lassen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses wird dringend empfohlen, sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte bestmöglich zu vermeiden. Die eigene Wohnung sollte nur in medizinischen oder sonstigen Notfällen verlassen werden. Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie regelmäßig alle Zimmer der Wohnung. Der positive Selbsttest begründet allerdings keine Absonderungspflicht. Es entsteht ebenso kein Anspruch auf Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz. Ist Ihr bestätigender Antigenschnelltest oder PCR-Test ebenfalls positiv, müssen Sie sich hingegen unverzüglich in häusliche Absonderung begeben. In einem solchen Fall greifen die Absonderungspflichten aus der CoronaVO Absonderung. Hinsichtlich eines etwaigen Anspruchs auf Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz während des Absonderungszeitraums wird auf die Seite des Landes und dort auf die FAQ zum entsprechenden Entschädigungsanspruch verwiesen.

 

Wenn der weitere Schnelltest oder PCR-Test dann negativ sind, können Sie die bisherige freiwillige häusliche Absonderung beenden.

 

(Quelle: Webseite der Landesregierung)

 


Update 3. Februar 2022

Anhand der folgenden Übersicht "Absonderungsfplicht" können Sie nachlesen, was in Baden-Württemberg für Sie als UngeimpfteR, GeneseneR oder GeimpfteR/GeboosterteR gilt, sollten Sie sich selbst infiziert haben oder in einem gemeinsamen Haushalt leben.
Außerdem haben wir Ihnen die gültigen Corona-Regeln, Stand 2.2.2022 als Schaubild angehängt.

 

Quarantänedauer und Kontaktpersonenmanagement
Die Quarantäneregeln wurden inzwischen einheitlich auf zehn Tage nach Testung festgelegt. Ein Freitesten ist in der Regel nach sieben Tagen mittels Schnelltestung durch eine offizielle Teststation möglich. Hiervon gibt es Ausnahmen für SchülerInnen und Personal von medizinisch-pflegerischen Einrichtungen.
Da die Fallzahlen auch in Berg  massiv angestiegen sind, ist es uns nicht mehr möglich, alle Infizierten anzurufen und über die Quarantäneregeln aufzuklären. Wenn Sie Fragen zur Quarantänedauer haben oder beispielsweise eine Bescheinigung für Arbeitgeber oder Schule benötigen, können Sie sich gerne an unseren Bürgerservice wenden. Ansprechpartnerinnen sind Gitta Rudolph (Tel. 0751 56084-19) und Martina Eberbach (Tel. 0751 56084-16)
Weitere Infos zu Corona finden Sie unter www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/uebersicht-corona-verordnungen/. Details zum aktuellen Stand der Quaratänebestimmungen finden Sie unter www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-passt-regelungen-fuer-quarantaene-und-isolation-an/
Hinweis: Gemäß der neuen Verordnung vom 26.01.2022 ist ein Freitesten nur möglich, wenn seit 48 Stunden keine Symptome mehr vorliegen. Und übrigens: Sollte der Schnelltest fürs Freitesten bei Ihnen wider Erwarten noch immer positiv sein, dann beginnt die Quarantänezeit nicht von vorne.

 

 

Update 28. Januar 2022:

 *   Änderung der CoronaVO zum 28. Januar 2022
Mit Beschluss vom 27. Januar 2022 hat die Landesregierung die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung<https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/>) erneut geändert. Die Neunte Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung wurde heute notverkündet und die Änderungen treten am 28. Januar 2022 in Kraft. Für zwei Regelungen gilt ein abweichendes Inkrafttreten. Die wichtigsten Änderungen für Sie im Überblick:

    *   Der vorübergehend außer Kraft gesetzte Stufenplan gilt wieder.
    *   Die Alarmstufe II gilt, wenn der Schwellenwert der Auslastung der Intensivbetten (AIB) (450) und der Schwellenwert der Hospitalisierungsinzidenz (6,0) erreicht/überschritten wird.
    *   Die FFP2-Maskenpflicht für Personen ab 18 Jahren gilt nun auch im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie in der Fahrgastschifffahrt und im Luftverkehr.
    *   In der Alarmstufe I sind Messen und Ausstellungen nicht erlaubt.
    *   In der Alarmstufe I dürfen Clubs, Diskotheken und clubähnliche Lokale nicht öffnen. Clubähnliche Veranstaltungen wie öffentliche Fastnachtspartys sind nicht erlaubt.
    *   Für Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen und Kongresse gilt in der Alarmstufe I:
       *   2G: Maximal 50 Prozent Auslastung aber nicht mehr als 1.500 Zuschauerinnen und Zuschauer in geschlossenen Räumen und 3.000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Freien. Bei mehr als 500 Zuschauerinnen und Zuschauern müssen feste Sitz-/Stehplätze zugewiesen werden, davon dürfen maximal zehn Prozent Stehplätze sein.
       *   2G+: Maximal 50 Prozent Auslastung aber nicht mehr als 3.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in geschlossenen Räumen und 6.000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Freien. Bei mehr als 500 Zuschauerinnen und Zuschauern müssen feste Sitz-/Stehplätze zugewiesen werden, davon dürfen maximal zehn Prozent Stehplätze sein.
    *   Für Stadt- und Volksfeste gilt die FFP2-Maskenpflicht auch im Freien sowie in der Alarmstufe I zusätzlich eine Besucherobergrenze von 50 Prozent aber nicht mehr als:
       *   maximal 3.000 Besucherinnen und Besucher bei 2G.
       *   maximal 6.000 Besucherinnen und Besucher bei 2G+.
    *   Fastnachtsumzüge sind in den Alarmstufen nicht erlaubt.
    *   In Bereichen, für die für 3G bisher ein negativer PCR-Test erforderlich war, reicht nun ein negativer Schnelltest.
    *   In der Gastronomie gilt im Innen- und Außenbereich in der Alarmstufe I 2G.
    *   Bei Prüfungen in der beruflichen Bildung muss in der Warn- und den Alarmstufen eine medizinische Maske getragen werden.
    *   Ab dem 14. Februar 2022 gilt bei Veranstaltungen von Kirchen sowie Religions- und Glaubensgemeinschaften zur Religionsausübung und entsprechenden Veranstaltungen von Weltanschauungsgemeinschaften 3G.
    *   In der Alarmstufe II sind berufliche Fort- und Weiterbildungen nur erlaubt, wenn diese zwingend notwendig und unaufschiebbar sind.
    *   Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz bei den Ausgangsbeschränkungen in der Alarmstufe II wird mit Blick auf die zu verzeichnenden höheren Neuinfektionen bei Omikron von 500 auf 1.500 erhöht (gilt bereits ab dem 27. Januar 2022).

In der pdf-Datei finden Sie die Änderungen und Regeln auf einen Blick:

Corona Update
zur Quarantäne

Die wichtigsten Änderungen vom 26. Januar 2022 in Kürze:
1. Folgende Kontaktpersonen sind von der Quarantänepflicht befreit:

    • Personen, die zwei Impfungen gegen das Coronavirus erhalten haben und deren zweite Impfung nicht weniger als 15 Tage und nicht mehr als 90 Tage zurückliegt,
    • genesene Personen, deren PCR-Nachweis einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus nicht weniger als 28 Tage und nicht mehr als 90 Tage ab Probenentnahme zurückliegt,
    • geimpfte Personen, die mindestens eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, oder
    • genesene Personen, die eine oder zwei Impfungen gegen das Coronavirus erhalten haben, wobei die Reihenfolge der Impfung und Infektion unerheblich ist.

2. Klarstellung, dass die Freitestung der positiv getesteten Person aus der Isolation ab Tag 7 nur erfolgen darf, wenn zum Zeitpunkt der Probenentnahme seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit bestanden hat.
3. Die Nachtestung nach einem positiven selbst vorgenommenen überwachten Test oder einem positiven Selbsttest kann nunmehr auch mittels Schnelltest zum Beispiel in einem Testzentrum erfolgen.
 
Aufgrund von Unstimmigkeiten bzgl. der Berechnung der Quarantäne hat der Landkreistag Baden-Württemberg informiert:
„Nach den uns vorliegenden Unterlagen und auch nach Rücksprache mit unsere Vorsitzenden der AG Gesundheit sprechen wir uns dafür aus, dass man die Dauer bzw. den Beginn der Quarantäne erst nach dem Tag der Probeentnahme rechnet…“

 

 

Update vom 24. Januar 2022:
Corona News

  • Aktuelle Entwicklungen auf Bundesebene: MPK-Beschluss vom 24.01.2022
    Bund und Länder haben am Dienstagnachmittag die aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens bewertet und sich über das weitere Vorgehen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie – insbesondere mit Blick auf die „Omikron-Welle“ – verständigt. Der Beschluss der MinisterpräsidentInnen-Konferenz (MPK) umfasst folgende, für Städte und Gemeinden relevanten Kernpunkte:
  • Fortgeltung der bisherigen Maßnahmen: Bund und Länder halten an den bisherigen Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie fest. Wenn eine Überlastung des Gesundheitssystems droht, werden sie weitergehende Maßnahmen zur Infektionskontrolle vereinbaren.
  • Öffnungsperspektive: Bund und Länder werden Öffnungsperspektiven entwickeln für den Moment, zu dem eine Überlastung des Gesundheitssystems ausgeschlossen werden kann.
  • Priorisierung bei PCR-Tests und der Kontaktnachverfolgung: Von Beschäftigten in Kliniken, Behinderten- oder Pflegeheimen sowie von besonders gefährdeten Personen sollen die PCR-Tests vorrangig ausgewertet werden. Zugleich müssten die Testkapazitäten ausgebaut werden. Es soll ein verändertes Testregime ausgearbeitet werden; zudem werden die Nationale Teststrategie sowie die Coronavirus-Testverordnung entsprechend angepasst. Auch bei der Kontaktpersonennachverfolgung müsse es eine Priorisierung geben, der Bund solle ein entsprechendes Konzept erarbeiten. Zugleich sollten alle Bürger ihre Kontaktpersonen selbst informieren, wenn sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, und Instrumente wie die Corona-Warn-App nutzen.
  • Überregionale Großveranstaltungen: Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder sind sich einig, dass es bei der Durchführung von Großveranstaltungen einer Vereinheitlichung der bestehenden Regelungen bedarf. Sie beauftragen die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder, bis zum 9. Februar 2022 eine einheitliche Regelung zu vereinbaren. 
  • Quarantäne und Isolation: Die Regeln für die Isolation von erkrankten Beschäftigten in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe sollen angepasst werden, sodass auch für sie künftig die allgemeinen Regeln gelten. Die Isolation nach einer nachgewiesenen Infektion kann nach sieben Tagen durch einen zertifizierten Antigen-Schnelltest (mit Nachweis des negativen Ergebnisses) bei 48 Stunden Symptomfreiheit beendet werden. Ohne Test endet sie nach zehn Tagen. Für die Quarantäne von Kontaktpersonen ist ebenfalls eine Freitestung durch negativen Antigentest nach sieben Tagen möglich. Diejenigen, die einen vollständigen Impfschutz durch die Auffrischungsimpfung vorweisen („3 von 3“), sind von der Quarantäne als Kontaktpersonen ausgenommen; dies gilt auch für vergleichbare Gruppen (frisch Geimpfte und Genesene etc.).
  • Kritische Infrastruktur: Bund und Länder unterziehen gemeinsam mit den Betreibern der kritischen Infrastrukturen die erwarteten Auswirkungen der raschen Verbreitung der Virus-Variante einem kontinuierlichen Monitoring und werden im Bedarfsfall umgehend entsprechend reagieren. Viele Bereiche der kritischen Infrastruktur sind auf einen starken Personalausfall vorbereitet und haben ihre Pläne entsprechend angepasst. Die getroffenen Maßnahmen haben laut MPK-Beschluss dazu beigetragen, dass bisher keine Gefährdungen der Grundversorgung eingetreten sind.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Sie bitten, tagesaktuelle Informationen den Medien oder der Internetseite des Landkreises unter www.rv.de zu entnehmen. 

 

 

 

Achtung:
Die sogenannte Absonderungspflicht hat sich geändert - sprich wenn Sie selbst positiv gestetet worden sind oder eine mit Ihnen im Haushalt lebende Person oder eine enge Kontaktperson, dann gelten aktuell folgende Pflichten - je nach dem, ob Sie frisch geimpft/genesen oder nicht-immunisiert sind. Die Landesregierung teilt außerdem mit: "Eine Anpassung der Regelungen kann ja nach epidemiologischer Situation bzw. neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse jederzeit erforderlich sein."

Die Landesregierung hat einen aktuellen Bußgeldkatalog zu Verstößen im Zusammenhang mit Corona erstellt, den wir im Folgenden angehängt haben.

Update vom 17. Januar 2022:

Ausgangsbeschränkung für Nicht-Immunisierte
Seit dem 15. Januar 2022 gilt im Landkreis Ravensburg eine Ausgangsbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen, da im Landkreis der relevante Wert der vom Landesgesundheitsamt veröffentlichten Sieben-Tage-Inzidenz von 500 an zwei aufeinander folgenden Tagen überschritten worden ist. Daher gelten nach § 17a Abs. 1 und 2 der Corona-Verordnung des Landes lokale Ausgangsbeschränkungen für nicht-immunisierte Personen zwischen 21 und 5 Uhr. Diese Regelung ist bereits am 15. Januar, 0 Uhr in Kraft getreten und tritt wieder außer Kraft, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen weniger als 500 beträgt.
Nicht-immunisierten Personen ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags nur bei Vorliegen folgender triftiger Gründe gestattet:
- Abwendung einer konkreten Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
- Besuch von Veranstaltungen im Sinne des § 10 Absätze 4 und 6,
- Versammlungen im Sinne des § 12,
- Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften im Rahmen des § 13 Absätze 1 und 2,
- Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der unaufschiebbaren beruflichen, dienstlichen oder akademischen Ausbildung, arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sowie der Teilnahme ehrenamtlich tätiger Personen an Übungen und Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst,
- Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern sowie Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in deren Wohnung oder sonstigen Unterkunft,
- Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistungen,
- Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, insbesondere die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich,
- Begleitung und Betreuung von sterbenden Personen,
- für die im Freien, nicht jedoch in Sportanlagen, stattfindende allein ausgeübte körperliche Bewegung,
- unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren,
- sonstige vergleichbar gewichtige Gründe.

Die Ausgangsbeschränkungen gelten nicht für
- asymptomatische Personen, die noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben oder glaubhaft machen, dass sie sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die nicht seit mindestens drei Monaten eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission gilt (§ 5 Abs.1 S. 3 CoronaVO)
- Personen, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder noch nicht eingeschult sind, sofern sie asymptomatisch sind (§ 5 Abs. 2 S. 1 CoronaVO)
- Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Katastrophenschutz, soweit dies zur Erfüllung eines Einsatzauftrages erforderlich ist (§ 5 Abs. 2 S. 2 CoronaVCO).
- Personen, die als Schülerin oder Schüler an den regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs teilnehmen und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sofern sie asymptomatisch sind.

Die o. g. Regeln sind eine Zusammenfassung des Wesentlichen. Detaillierte Maßgaben und weitere Informationen finden Sie unter www.baden-wuerttemberg.de

 

Update vom 11. Januar 2022, mit Wirkung zum 12. Januar 2022: 

Regeln der Alarmstufe II bleiben bestehen - auch wenn die Inzidenz sinkt

Wie Baden-Württemberg aktuell verlauten hat lassen, friert das Land mit Blick auf die hochansteckende Omikron-Variante bis zum 1. Februar 2022 die Alarmstufe II ein, die dann unabhängig von der Auslastung der Intensivbetten und der Hospitalisierungsinzidenz
bestehen bleiben. Das hat das Kabinett heute (11.1.2022) beschlossen. „Wir werden natürlich genau beobachten,wie sich Omikron auf das Gesundheitswesen und die kritische Infrastruktur auswirkt und unsereMaßnahmen entsprechend anpassen“, so Gesundheitsminister Manne Lucha. „Wir müssen unsere Regeln immer wieder überprüfen – das ist geboten mit Blick auf den Gesundheitsschutz und auf die rechtliche Verhältnismäßigkeit. Genau das tun wir jetzt wieder.“
Angepasst wird in der neuen Corona-Verordnung, die am 12. Januar 2022 in Kraft tritt, auch die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. In Innenbereichen mit Maskenpflicht müssen Personen ab 18 Jahren eine FFP2 oder vergleichbare Maske tragen – beispielsweise KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken. Dies gilt nicht für den öffentlichen Verkehr und in Arbeits- und Betriebsstätten. Hier gelten weiter die Regelungen des Bundes.
Zudem gilt die Sperrzeit für die Gastronomie nun von 22.30 Uhr bis 6.00 Uhr.

Quarantäne für Kontaktpersonen wird verkürzt und vereinfacht
Mit Blick auf die rasante Verbreitung der Omikron-Variante und den Erhalt der Arbeitsfähigkeit der kritischen Infrastruktur verkürzt und vereinfacht das Land  die Quarantäne für Kontaktpersonen. Minister Lucha: „Es geht uns darum, die Regeln der einerseits zu vereinfachen und andererseits massenhafte Ausfälle vor allem von Beschäftigten der kritischen Infrastruktur zu verhindern. Wichtig ist, dass die Absonderung erst durch einen Test vorzeitig beendet werden kann. Denn auch wenn bei der Omikron-Variante häufig von vermeintlich milderen Verläufen die Rede ist, sollten wir auf keinen Fall zu leichtfertig werden. Die Menschen sind deshalb auch weiterhin unbedingt aufgerufen, bei Symptomen sofort einen Corona-Test zu machen, Kontakte drastisch zu reduzieren und sich
vorsorglich zu isolieren.“
Das bedeutet die Anpassung für Infizierte konkret: Positiv getestete Personen/Infizierte können die Absonderung (ohne vorherige Freitestung) nun einheitlich nach zehn Tagen beenden. Ab Tag 7 der Absonderung ist eine Freitestung mit PCR- oder Antigentest möglich. Für Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen etc. gilt: Wiederbetreten der Arbeitsstätte erst ab Tag 7 mit negativem PCR-Test sowie nach 48 Stunden Symptomfreiheit.
Für Kontaktpersonen gilt:Ohne Freitestung: ebenfalls zehn Tage Absonderung. Ab Tag 7 Freitestung ebenfalls möglich. Für Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen ist Freitestung bereits ab Tag 5 möglich. Frisch genesene oder frisch geimpfte Personen (bis maximal drei Monate nach Infektion bzw. Impfung) sowie Personen mit Auffrischungsimpfung sind von der Pflicht zur Absonderung befreit.

Die Landesregierung verlängert in diesem Zusammenhang auch die Regelung, dass Schülerausweise als Testnachweis über den 1. Februar hinaus gelten. Auch nichtgeimpfte Jugendliche haben damit im Februar noch die Möglichkeit, ohne weitere Testung Zutritt zu Bereichen zu bekommen, in denen 3G, 2G oder 2G+ gilt. Mittelfristig werden die Ausnahmen für die über zwölfjährigen Schülerinnen und Schüler aber auslaufen und nur die Impfung ermöglicht in der Zukunft sicher eine Teilhabe.

Quelle: Homepage der Landesregierung, www.baden-wuerttemberg.de

 

Update 11. Januar 2022:

Die von Bund und Ländern beschlossenen Corona-Maßnahmen vom 07. Januar 2022 sind noch nicht in Kraft getreten.
Im Raum stehen bundesweit geltende 2G-Plus Regelungen für die Gastronomie, geboosterte Personen ausgenommen.
Voraussichtlich ab Mittwoch (12. Januar 2022) sollen in Baden-Württemberg neue, vereinfachte Quarantäneregeln gelten: Kontaktpersonen werden dann von der Quarantäne ausgenommen, wenn sie eine Auffrischungsimpfung haben, frisch doppelt geimpft, geimpft und genesen oder frisch genesen sind. Alle Übrigen sollen für zehn Tage in Isolation (so heißt die Absonderung für Infizierte) oder in Quarantäne (der Begriff, wenn Kontkatpersonen sich absondern sollen) - können sich aber nach sieben Tagen freitesten lassen. Menschen, die mit sogenannten vulnerablen Gruppen arbeiten, brauchen nach einer Infektion einen negativen PCR-Test und müssen 48 Stunden symptomfrei sein. SchülerInnen und Kita-Kinder können sich nach fünf Tagen in Quarantäne freitesten lassen.
Die Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen, aller Voraussicht nach gibt es jedoch eine verschärfte Maskenpflicht: In Läden und in der Gastronomie sollen FFP2-Masken zur Pflicht werden.

Die aktuellen Verordnungen finden Sie auf der Internetseite von Baden-Württemberg unter www.baden-wuerttemberg.de/corona.

Update 02. Januar 2022:

Zum 27.12. ist wieder eine Änderung der Corona-Verordnung in Kraft getreten. Bitte informieren Sie sich tagesaktuell über die geltenden Bestimmungen, die sich laut Verlautbarungen zum 07. Januar 2022 wieder ändern könnten.
Um zu verhindern, dass die Omikron-Welle zu groß werde, werde es bei der Bund-Länder-Runde am Freitag „auf jeden Fall neue Beschlüsse geben“, kündigte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Sonntagabend, 02. Januar 2022,  in einem Interview an. Dabei gehe es um eine Änderung der Quarantäneverordnung, aber zum Beispiel auch um die Frage, welche Kontaktbeschränkungen angemessen seien. Ob Lauterbach nur eine Verkürzung der Quarantänefristen für Kontaktpersonen oder sogar kürzere Isolationszeiten für Infizierte erwägt, blieb offen. Geklärt werden müsse unter anderem, inwieweit die Fristen für Menschen mit Auffrischungsimpfung geändert werden könnten, sagte er. Offenbar kommt auch eine Befreiung von der Quarantäne für geboosterte Kontaktpersonen in Betracht.

Update 21. Dezember 2021:

Zum 20.12.2021 ist wieder eine neue Änderung der Corona-Verordnung des Landes in Kraft getreten.
Darin werden beispielsweise die 2G+-Regeln konkretisiert, außerdem werden neue Kontaktbeschränkungen erlassen, die auch eine Obergrenze für Geimpfte und Genesene definieren.
Zudem gibt es unter anderem ein sogenanntes "Ansammlungs- und Verweilverbot" an Silvester.
Bitte informieren Sie sich regelmäßig hier auf der Seite des Landes Baden-Württemberg über Aktualisierungen.

 

Was, wenn mein PCR-Test positiv ist?

In der folgenden Auflistung sehen Sie, was zu tun ist.

Update vom 6. Dezember 2021:
Seit dem 4. Dezember gelten neue Corona-Regeln. Bitte machen Sie sich mit den derzeit gültigen Bestimmungen vertraut.

Update vom 24. November 2021:
Seit dem 24. November 2021 gelten neue Corona-Regeln.

 

Inzidenz im Landkreis Ravensburg an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über 500 –
Weitergehende lokale Maßnahmen und Ausgangsbeschränkungen für nicht-immunisierten Personen
ab dem 25. November 2021, 0 Uhr

Kreis Ravensburg – Das Landesgesundheitsamt hat am 23. November 2021 die Alarmstufe II der
Corona-Verordnung festgestellt. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ravensburg lag an zwei
aufeinanderfolgenden Tagen, nämlich am 22. November und 23. November 2021 über 500.
Maßgeblich sind nach der CoronaVO die Zahlen, die das Landesgesundheitsamt täglich veröffentlicht.
Die Überschreitung des Wertes von 500 im rechtlich maßgeblichen Zeitraum wurde vom Landkreis
unter www.rv.de/bekanntmachungen bekanntgemacht.

Daher gelten für den Landkreis Ravensburg ab Donnerstag, 25. November 2021, 0 Uhr, folgende
lokale Maßnahmen und Ausgangsbeschränkungen gemäß § 17a CoronaVO:

  • Der Zutritt zu Betrieben des Einzelhandels und zu Märkten ist nicht-immunisierten Kundinnen und Kunden, mit Ausnahme von Betrieben und Märkten der Grundversorgung, nicht gestattet. Abholangebote und Lieferdienste einschließlich solcher des Online-Handels sind für nichtimmunisierte Kundinnen und Kunden ohne Einschränkung zulässig.
  • Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft ist nicht-immunisierten Personen in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes gestattet


Weitere Informationen finden Sie unter www.rv.de/corona

Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Ravensburg
- Weitergehende lokale Beschränkungen und Ausgangsbeschränkungen -

Das Landratsamt Ravensburg - Gesundheitsamt - macht hiermit bekannt, dass im Landkreis Ravensburg die Sieben-Tages-Inzidenz an zwei aufeinander folgenden Tagen, nämlich vom 22.11. bis 23.11.2021 den Wert von 500 überschritten hat.

Das Landesgesundheitsamt hat am 23.11.2021 die Alarmstufe II festgestellt.
Im Landkreis Ravensburg wurde der relevante Wert der vom Landesgesundheitsamt veröffentlichten
Sieben-Tage-Inzidenz von 500 an zwei aufeinander folgenden Tagen im rechtlich maßgeblichen
Zeitraum überschritten.
Daher gelten ab dem Tag nach Bekanntmachung im Landkreis Ravensburg weitergehende lokale
Beschränkungen und Ausgangsbeschränkungen.

Dies ergibt sich aus § 17a Abs. 2 und Abs. 3, 24a Abs. 2 der Verordnung der Landesregierung über
infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (CoronaVO) in der
Fassung vom 24.11.2021.

Damit gelten ab Donnerstag, den 25.11.2021, 0 Uhr, im Landkreis Ravensburg weitergehenden
lokale Beschränkungen und Ausgangsbeschränkungen gemäß § 17a CoronaVO.

Es gelten insbesondere die folgenden Regelungen:

  • Der Zutritt zu Betrieben des Einzelhandels und zu Märkten ist nicht-immunisierten Kundinnen und Kunden, mit Ausnahme von Betrieben und Märkten der Grundversorgung, nicht gestattet. Abholangebote und Lieferdienste einschließlich solcher des Online-Handels sind für nichtimmunisierte Kundinnen und Kunden ohne Einschränkung zulässig.
  • Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder sonstigen Unterkunft ist nicht-immunisierten Personen in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags nur bei Vorliegen eines der folgenden triftigen Gründe gestattet
    • Abwendung einer konkreten Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
    • Besuch von Veranstaltungen im Sinne des § 10 Absätze 4, 6 und 7 CoronaVO,
    • Versammlungen im Sinne des § 12 CoronaVO,
    • Veranstaltungen von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften im Rahmen des § 13 Absätze 1 und 2 CoronaVO,
    • Ausübung beruflicher und dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der unaufschiebbaren beruflichen, dienstlichen oder akademischen Ausbildung, arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sowie der Teilnahme ehrenamtlich tätiger Personen an Übungen und Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst,
    • Besuch von Ehegatten, Lebenspartnern sowie Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft in deren Wohnung oder sonstigen Unterkunft,
    • Inanspruchnahme medizinischer, pflegerischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Leistungen,
    • Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, insbesondere die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich,
    • Begleitung und Betreuung von sterbenden Personen,
    • für die im Freien, nicht jedoch in Sportanlagen, stattfindende allein ausgeübte körperliche Bewegung,
    • unaufschiebbare Handlungen zur Versorgung von Tieren,
    • sonstige vergleichbar gewichtige Gründe.


Die Regelungen können im Einzelnen der CoronaVO entnommen werden. Die vorstehende Darstellung
stellt nur eine grobe Zusammenfassung dar.

 

Landkreis unterstützt Impfkampagne mit Booster-Stationen in Wangen und Weingarten

Kreis Ravensburg – Der Landkreis richtet in der Stadthalle in Wangen im Allgäu und in der Argonnenhalle in
Weingarten kurzfristig sogenannte Booster-Stationen ein. Dort sollen voraussichtlich ab nächster Woche
Personen ab 18 Jahren eine Auffrischungsimpfung erhalten, wenn der Abstand zur letzten Impfung der
Grundimmunisierung mindestens sechs Monate beträgt. Die Booster-Impfung erfolgt mit Termin. So sollen
Wartezeiten, insbesondere für ältere Menschen, vermieden werden.
„Die Infektionszahlen und die Lage in den Krankenhäusern sind alarmierend. Die Experten sind sich einig: Wenn
wir die vierte Welle brechen wollen, brauchen wir insbesondere bei den Booster-Impfungen mehr Tempo. Der
Landkreis arbeitet mit Hochdruck an einem entsprechenden Angebot in Wangen und Weingarten, um die
niedergelassene Ärzteschaft und die mobilen Impfteams der OSK zu unterstützen. In einem gemeinsamen
Kraftakt wollen wir die Impfoffensive weiter voranbringen und ein zusätzliches Angebot für die Menschen in
unserem Landkreis schaffen“, so Landrat Harald Sievers.

Derzeit werden letzte Details geklärt. Der Landkreis informiert in Kürze zum Impfstart in den Booster-Stationen
und zur Terminvergabe. Alle Termine rund ums Impfen im Landkreis Ravensburg unter www.rv.de/impfen

 

Update zum 17. November:

Corona News

Alarmstufe ab Mittwoch, 17. November 2021
Die Alarmstufe in Baden-Württemberg gilt seit Mittwoch, 17. November 2021. Damit ist der Zutritt in vielen Lebensbereichen oft nur noch für Geimpfte und Genesene möglich.
Am Dienstag, 16. November 2021, wurden auf den Intensivstationen im Land am zweiten Werktag in Folge mehr als 390 COVID-19-Patientinnen und -Patienten behandelt. Damit wird in Baden-Württemberg die sogenannte Alarmstufe ausgerufen. In vielen Bereichen gilt deshalb seit Mittwoch, 17. November 2021, die 2G-Regel, etwa in Restaurants, Museen, bei Ausstellungen oder bei Veranstaltungen. Das bedeutet, dass nur noch geimpfte oder genesene Personen Zutritt haben.
Wiedereinführung Anspruch auf kostenfreie Bürger-Testung
Nach Änderungen der Coronavirus-Testverordnung, die am 14.11.2021 in Kraft getreten ist, können alle Bürgerinnen und Bürger den Anspruch auf kostenlose Testung mittels PoC-Antigen-Test nach § 4a bei Bedarf mindestens einmal pro Woche in Anspruch nehmen.

Bereitstellung zusätzlicher Mobiler Impfteams durch das Land
Das Land wird die Impfkapazität durch weitere 76 Mobile Impfteams erhöhen.

Aktualisierte CoronaVO Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit
Die Aktualisierung der Corona-Verordnung Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit (CoronaVO KJA/JSA) wurde letzte Woche notverkündet und ist am 12. November 2021 in Kraft getreten.
Mit Blick auf das aktuelle Infektionsgeschehen wird als zusätzliche Infektionsschutzmaßnahme bei Angeboten mit Übernachtung im eigenen Haushalt auch für geimpfte, genesene und getestete Personen innerhalb der Kohorte eine Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske in der Alarmstufe eingeführt.

Weitere Informationen finden Sie wie immer auf der Homepage des Landes Ba-Wü unter https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/

 

 

Update vom 28. Oktober 2021:
Mit Aurufen der Warnstufe gelten seit dem 28. Oktober 2021 neue Corona-Regeln.

Update vom 21. Oktober 2021:
Seit dem 15. Oktober gelten neue Corona-Regeln, die Sie in der folgenden Übersicht des Baden-Württembergischen Gesundheitsministeriums nachlesen können.

Update vom 22. September 2021:
Seit dem 16. September 2021 gilt ein dreistufiger Warnsystem.
Alle Details finden Sie in der folgenden Aufstellung:

Update: 9. Sept. 2021

Aktuelle Corona-Verordnung des Landes vom 16. August 2021 tritt mit Ablauf des 13. September außer Kraft
Die aktuell geltende Corona-Verordnung (mit Aufhebung der Inzidenzstufen und der Beschränkungen von immunisierten Personen) soll neu gefasst werden und wird wohl am 13. September von einer neuen Coronaverordnung abgelöst werden.
Nach dem Infektionsschutzgesetz soll insbesondere der Zahl der aufgenommenen Corona-PatientInnen in Kliniken pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen mehr Aufmerksamkeit zukommen. Auch die Neuinfektionen, die verfügbaren Intensivkapazitäten sowie die
Zahl der Geimpften sollen künftig Beachtung finden. Voraussichtlich werden die Länder selbst Schwellenwerte festsetzen.
Bereits jetzt sind die Inzidenzstufen aufgehoben
Die Einstufung nach den bisherigen vier Inzidenzstufen und damit inzidenzabhängige Einschränkungen/Öffnungsschritte wurden aufgehoben. Daher gelten auch die Regelungen der Inzidenzstufe 2 im Landkreis Ravensburg nicht mehr. Die Regelungen sind
nun einheitlich für ganz Baden-Württemberg festgelegt worden und können somit klar und unmittelbar der CoronaVO entnommen werden.
Beschränkungen für immunisierte Personen (geimpfte oder genesene Personen) sind schon entfallen
Eine Testpflicht gilt nur noch für nicht geimpfte oder genesene Personen. In vielen Bereichen ist das Vorweisen eines negativen Testes Pflicht. So müssen nicht geimpfte oder genesene Personen beispielsweise bei Restaurantbesuchen einen maximal 24 Stunden alten
negativen Antigen-Schnelltest vorweisen. Dies gilt auch für Besuche in Krankenhäusern, Altenheimen, Museen, Hotels oder Fitnessstudios, bei Ausstellungen und auch beim Friseur.
In bestimmten Bereichen -wie beim Besuch eines Clubs oder einer Diskothek- erkundigen Sie sich bitte nach den dort geltenden Regelungen. Die Testpflicht ist nun für ganz Baden-Württemberg landesweit einheitlich festgelegt und inzidenzunabhängig geltend.
Bestehen bleiben die Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln sowie die Pflicht der Kontaktdatenerfassung
Die bereits bestehende Maskenpflicht bleibt bestehen. Sie gilt in geschlossenen Räumen (Ausnahme ist der private Bereich) sowie im Freien, wenn der Abstand von anderthalb Metern nicht dauerhaft gewährleistet werden kann. Von der Pflicht ausgenommen sind
weiterhin Kinder bis einschließlich fünf Jahren.
Impfen ist nach wie vor wichtiger Bestandteil im Kampf gegen eine vierte Welle
Entsprechend der Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz sind Auffrischimpfungen in Baden-Württemberg ab dem 1. September möglich. Unter www.dranbleiben-bw.de sehen Sie, an wen sich das Angebot derzeit richtet (an vulnerable Gruppen wie Menschen
über 80 bzw mit Vorerkrankung). In jedem Fall werden die Auffrischimpfungen ausschließlich mit den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna durchgeführt. Auch Personen, die Vektorviren-Impfstoffe von AstraZeneca bzw. die Einmalimpfung von
Johnson & Johnson erhalten haben, können unabhängig von ihrem Alter oder einem anderen medizinischen Grund eine Auffrischimpfung bekommen. Bei den Vor-Ort-Impfaktionen werden ab 1. September neben Erst- und Zweitimpfungen auch Auffrischimpfungen
durchgeführt. 
Über das Buchungssystem unter www.rv.de können ganz unkompliziert Termine für das Kreisimpfzentrum, das voraussichtlich zu Ende September schließen wird, gebucht werden. Dies geht auch telefonisch unter 0751 85 5159. Weiterhin gibt es täglich während der
Öffnungszeiten des Kreisimpfzentrums Ravensburg die Möglichkeit zum „Impfen ohne Termin“. 
Nichtgeimpfte
Keine Entschädigungszahlungen im Falle von häuslicher Quaratäne
Personen müssen laut Information des Sozialministeriums ab 15. September mit der Ablehnung von Entschädigungsanträgen rechnen. Wer in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in eine von den Behörden angeordnete Quarantäne (sogenannte häusliche
Absonderung) muss, erhält für den dadurch unmittelbar erlittenen Verdienstausfall keine Entschädigung mehr, wenn die Absonderung durch eine vorherige Schutzimpfung hätte vermieden werden können. 

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-corona-verordnung/ oder unter www.dranbleiben-bw.de 

 

Update 28.6.2021
Weitere Lockerungen 
Seit heute/Montag, 28. Juni 2021, gelten aufgrund der stark rückläufigen Inzidenzen neue Regeln im Landkreis Ravensburg.
Zur Liste der Lockerungen, die sich an den Inzidenzwerten orientiert, geht es hier:


Update 23. Juni 2021 
Corona News
Seit vergangenen Freitag, 18. Juni 2021 liegt der 7-Tages-Inzidenzwert im Landkreis den fünften Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 35. Damit gelten seit Samstag, 19.06.2021 weitere Lockerungen. Beispielsweise entfällt die Testpflicht für die Außenbereiche von Gastronomie, Veranstaltungen und Einrichtungen (u. a. Freibäder). Feiern im Gastgewerbe (außer Tanzveranstaltungen) sind mit bis zu 50 Personen innen und außen mit Test-, Impf- oder Genesenennachweis erlaubt. Für bestimmte Veranstaltungen (zum Beispiel im Bereich Kultur, Vorträge und Informationsveranstaltungen) dürfen bis 750 Personen draußen zusammenkommen.
Auch das Kultusministerium hat der sinkenden Inzidenzen Rechnung getragen und die Maskenpflicht seit Montag 21. Juni 2021 gelockert. Bei einer Inzidenz unter 50 soll die Maskenpflicht an Schulen im Freien entfallen. Bei einer Inzidenz unter 35 und zwei Wochen kein Corona-Ausbruch an der Schule soll die Maskenpflicht außerdem in Schulräumen entfallen. Ungeachtet der bundesweiten Lockerungen achten Sie bitte unbedingt nach wie vor auf die Einhaltung der AHA-Regeln.
Impftermine
Im Moment scheinen die umliegenden Impfzentren mit ausreichend Impfstoff beliefert zu werden. Momentan ist es problemlos möglich, rasch einen Impftermin zu bekommen. Sollten Sie Hilfe bei der Buchung eines Impftermins brauchen: unsere ehrenamtlichen Impftermin-Engel sind jederzeit bereit. Melden Sie sich einfach hier im Rathaus unter Tel. 56084-11 bei Barbara Sohler, die Sie weitervermittelt.
Impfnachweise
Seit vergangener Woche werden in den Impfzentren nach der Zweitimpfung digitale Impfnachweise ausgegeben. Diese können durch einen QR-Code von Smartphone-Apps (CovPass-App oder Corona-Warn-App) ausgelesen werden, so dass der gelbe Impfpass nicht mehr mitgeführt werden muss. Bürgerinnen und Bürger, die bereits beide Impfungen in den Impfzentren erhalten haben, bekommen den digitalen Impfnachweis in den nächsten Wochen automatisch per Post zugeschickt. Wer die Impfungen beim Hausarzt/der Hausärztin erhalten hat, kann eine Apotheke für die nachträgliche Ausstellung aufsuchen. Voraussetzung ist die Vorlage des vollständigen Impfnachweises. Gleiches gilt für Genesene oder nicht in Baden-Württemberg Geimpfte. Arztpraxen werden voraussichtlich ab Mitte Juli die digitalen Impfzertifikate ausstellen können. Das digitale Zertifikat ist ein zusätzliches Angebot zum gelben Impfausweis, der als Ausweisdokument seine Gültigkeit behält.

Tagesaktuelle Informationen zu den augenblicklich geltenden Regelungen im Landkreis Ravensburg finden Sie hier.

 

Update vom 08. Juni 2021:

Mit sinkenden Inzidenzzahlen treten nun weitere Lockerungen im Landkreis Ravensburg in Kraft. Auf der Seite des Landratsamtes www.rv.de können Sie die tagesaktuellen Zahlen sowie die derzeit geltenden Regelung zu Öffnungen etc einsehen.

Nachfolgend finden Sie den mit Wirkung zum 07. Juni 2021 vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Stufenplan.

 

 

 

Update 21. Mai 2021

Corona-Testungen 

Liebe Eltern der Kinder aller Kinderhäuser, 

in den Schulen herrscht nach wie vor eine Testpflicht, in unseren Kinderhäusern besteht nach der Allgemeinverfügung des Landratsamtes keine Testpflicht mehr. Wir möchten Sie jedoch inständig bitten, Ihre Kinder freiwillig zwei Mal wöchentlich zu testen. Vor allem wenn wir davon ausgehen, dass etliche Familien für die Pfingstferien eine Urlaubsreise geplant haben. Sie helfen so mit, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen, denn laut Landesgesundheitsamt liegt der Anteil der Kinder und Jugendlichen an allen positiv getesteten Fällen derzeit bei 21 Prozent. Testungen sprich frühzeitiges Erkennen von Infektionsherden ist (besonders nach dem Urlaub) wichtig - schließlich sollen die Kinderhäuser geöffnet bleiben und Ihre Kinder betreut werden können.

Wie bereits angekündigt, haben wir im Kinderhaus Schule die „Pooling PCR Methode“ getestet. Und sowohl die Erzieherinnen als auch die teilnehmenden Kinder haben zurückgemeldet, dass diese Tests sehr unkompliziert durchzuführen sind. Hierzu müssen die Kinder eigenständig oder mit Hilfe einer Erzieherin für etwa 30 Sekunden ein Wattestäbchen (das selbstverständlich keine gefährlichen oder giftigen Stoffe enthält!) im Mund umherschieben und daran lutschen. Im Anschluss daran wird das Teststäbchen in ein Röhrchen gesteckt und in einem Pool mit maximal 13 Proben im Labor Dr. Gärtner ausgewertet. Das Ergebnis liegt dann am Abend bzw. am nächsten Morgen vor.
Der große Vorteil bei dieser Methode: Ihre Kinder können diesen Test ganz leicht selbst handhaben. Gleichzeitig bietet der PCR Test eine weitaus größere Sensitivität als der Schnelltest, sprich Infektionen werden bis zu zwei Tage früher erkannt. Außerdem liefert der PCR-Test weniger falsch positive Ergebnisse als ein Schnelltest.

Völlig unabhängig davon, welche Testmethode (Pooling PCR oder Schnelltest) angewandt wird, gilt: Sollte ein Kind positiv sein, müssen alle Kinder (nicht deren Eltern) in Quarantäne, da die Kinder weder den erforderlichen Mindestabstand einhalten noch Masken tragen. Sie sind deshalb als enge Kontaktpersonen einzustufen. Nach der Corona-Verordnung müssen sich dann diese Kinder sowie alle Haushaltsangehörigen nach fünf bis sieben Tagen mittels Schnelltest oder PCR-Test auf das Coronavirus testen lassen.
Sollte ein Kind aus dem Pool positiv sein, erfolgt lediglich ein kleiner Zwischenschritt: Hier werden dann zunächst bei allen Kindern des Pools (max. 13) Einzel-PCR Tests durchgeführt.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Pooling PCR Methode auch aus Sicht unseres Gesundheitsamts die weit bessere Methode ist. Wir freuen uns also über möglichst viele Eltern, die sich dieser Methode anschließen.
Alternativ dazu können Sie Ihre Kinder nach wie vor zuhause testen und die Eigenbescheinigung ausfüllen. Als Schnelltest für den Hausgebrauch stellt die Gemeinde Ihnen und Ihren Kindern die Spucktests sowie nasale Schnelltests zur Verfügung.
 
Sollten Sie noch Fragen haben, dann zögern Sie nicht, sich mit der Leiterin Ihres Kinderhauses in Verbindung zu setzen oder direkt bei mir, Bürgermeisterin Manuela Hugger, Tel. 56084-13 anzurufen.
 
Lassen Sie uns weiterhin gemeinsam an einem Strang ziehen und im besten Fall gesund bleiben.
 
Es grüßt Sie herzlich
 
 
Manuela Hugger

Update vom 05. Mai:

Folgen Sie dem Link RKI COVID-19 Germany (arcgis.com), dort können Sie die tagesaktuellen Inzidenzwerte einsehen, die für die Bundesnotbremse und damit beispielsweise für Schulschließungen herangezogen werden.

 

Aktualisierung vom 01. Mai 2021

Schulschließung ab Montag 03. Mai 2021
Im Landkreis Ravensburg lag die Sieben-Tages-Inzidenz im rechtlich maßgeblichen Drei-Tages- Zeitraum, nämlich am 29.04., 30.04. und 01.05.2021 durchgehend über dem Wert von 165. Das Landratsamt Ravensburg - Gesundheitsamt – hat daher bekannt gegeben, dass ab Montag, 03. Mai 2021 wegen Überschreitens der Sieben-Tage- Indiz von 165 gemäß § 28b Abs. 3 des Infektionsschutzgesetzes für Schulen (…) die Durchführung von Präsenzunterricht untersagt ist. Dies gilt also auch für unsere Grundschule Berg. Den Antrag für eine eventuell notwendige Notbetreuung Ihres Kindes finden Sie auf der Homepage der Grundschule Berg. 
Das Landratsamt teilt außerdem mit: „Die Geltung dieser Maßnahmen endet, wenn an fünf aufeinander folgenden Werktagen der maßgebliche Schwellenwert von 165 unterschritten wird. Die Zählung der Werktage wird nicht durch dazwischen liegende Sonn- oder Feiertage unterbrochen. Das Landratsamt Ravensburg, Gesundheitsamt, wird auf der Homepage (www.rv.de) öffentlich bekannt machen, ab welchem Tag die Maßnahmen nach § 28 Abs.3 IfSG wieder außer Kraft treten werden.“
 
Kinderhäuser gehen in die Notbetreuung
Pandemiebedingt (siehe oben) gehen auch unsere Berger Kinderhäuser sowie der Kindergarten St. Konrad in die Notbetreuung.
 
Hinweis: Unter Corona-Verordnung können Sie die aktuellen Bestimmungen des Sozialministeriums des Landes Baden-Württemberg nachlesen.

Update vom 26. April 2021

Seit vergangenen Samstag, 24. April 2021 gilt die Bundesnotbremse und auch die neue Corona-Verordnung
Wir haben die wichtigsten Änderungen zusammengefasst:
Generelle Regelungen

  • Absenkung der Altersgrenze bei Ausnahmeregelungen für Kinder, wie beispielsweise bei den Kontaktbeschränkungen oder bei Sport im Freien in Gruppen, auf einschließlich 13 Jahre (bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres = 14. Geburtstag).
  • Fitnessstudios dürfen für dienstliche Zwecke, für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Spitzen- oder Profisport öffnen. Im Übrigen bleiben Fitnessstudios auch bei einer Inzidenz unter 100 geschlossen.
  • Erlaubt ist weiterhin: Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport mit nicht mehr als fünf Personen aus maximal zwei Haushalten. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit. Liegt die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis über 100 ist Sport nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Person erlaubt. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit.
  • Buchhandlungen dürfen unter den Auflagen für den Einzelhandel wieder öffnen und sind von der Notbremse ausgenommen. 

Anpassung Notbremse in Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100

  • Hier gelten nun die Regelungen aus § 28b des novellierten Infektionsschutzgesetzes (IfSG) des Bundes. Da Bundesrecht vor Landesrecht geht, darf Baden-Württemberg nicht hinter den Regelungen des Bundesgesetzes zurückbleiben. Um die Einheitlichkeit der Reglungen zu wahren, verzichtet Baden-Württemberg weitestgehend darauf, Regelungen aus dem IfSG zu verschärfen. Im Einzelnen ändern sich durch die bundeseinheitliche Regelung folgende Punkte zu den bisherigen Regelungen in Baden-Württemberg.
    • Treffen sind weiterhin mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und einer weiteren nicht zum Haushalt gehörenden Personen möglich. Allerdings hat der Bund die Altersgrenze für die von der Personenzahl ausgenommenen Kinder auf einschließlich 13 Jahre abgesenkt (vorher: einschließlich 14 Jahre).
    • Veranstaltungen im Rahmen von Todesfällen, wie Aussegnungen, Urnenbeisetzungen, dürfen nur mit maximal 30 Personen stattfinden. Hier ist keine Ausnahme für Kinder bis einschließlich 13 Jahre vorgesehen.
    • Die Ausgangsbeschränkung gilt nun von 22 Uhr (vorher 21 Uhr) bis 5 Uhr. Zusätzlich ist zwischen 22 Uhr und 24 Uhr im Freien allein ausgeübte körperliche Bewegung erlaubt. Dies gilt jedoch nicht für Sportstätten.
      • Da der Bund die bis 18. April in Baden-Württemberg geltende Ausnahme „An- und Abfahrt zur Wohnung bzw. Unterkunft des/der (Lebens-)Partner*in“ nicht mehr vorsieht, muss auch Baden-Württemberg diese Ausnahme aufheben, da Bundesrecht hier vor Landesrecht geht.
    • Allgemeinbildende Schulen müssen nun ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100* im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den Wechselunterricht gehen.
    • Allgemeinbildende Schulen müssen nun ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 165* im jeweiligen Stadt- oder Landkreis in den Distanzunterricht gehen. Für die Klassenstufen 1 bis 7 wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten.
    • Kitas, Kindergärten und Kindertagesbetreuungen dürfen ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 165* im jeweiligen Stadt- oder Landkreis nur noch Notbetreuung anbieten.
    • Bis zu einer 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- und Landkreis von bis zu 150* bleiben Click&Meet-Angebote im ansonsten geschlossenen Einzelhandel möglich. Voraussetzung ist ein durch eine offizielle Stelle durchgeführter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf und die Erhebung der Kontaktdaten des/der Kunden/Kundin. Es gelten weiter die bisherigen Kundenbeschränkungen pro Verkaufsfläche – dies gilt auch für Bau- und Raiffeisenmärkte.
    • Im ÖPNV einschließlich der entgeltlichen oder geschäftsmäßigen Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen samt Taxen und Schülerbeförderung besteht für Fahrgäste die Pflicht eine FFP2-/KN95-/N95-Maske zu tragen. Dies gilt sowohl während der Beförderung, als auch in den zum jeweiligen Angebot gehörenden Einrichtungen wie Bahnhöfen, Bushaltestellen, Taxisteigen oder sonstigen Wartebereichen. Das Servicepersonal muss beim Kontakt mit den Kundinnen und Kunden mindestens eine medizinische Maske tragen.
    • Kinder bis einschließlich 13 dürfen in Gruppen von maximal fünf Kindern kontaktlosen Sport im Freien ausüben. Anleitungspersonen brauchen einen durch eine offizielle Stelle durchgeführten negativen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
    • Der Betrieb von Fitnessstudios ist generell untersagt. Der Bund rechnet diese nicht mehr den Sportstätten, sondern den Freizeiteinrichtungen zu.
    • Um Friseur- und Fußpflegedienstleistungen wahrnehmen zu können, ist ein durch eine offizielle Stelle durchgeführter negativer Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, erforderlich. Zusätzlich muss der/die Kunde/Kundin soweit es die Dienstleistung zulässt eine FFP2-/KN95-/N95-Makse tragen.

* - sofern die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen diesen Wert überschreitet.
Bitte beachten Sie, dass für die 7-Tage-Inzidenz nun die vom RKI veröffentlichten Werte relevant sind.

Update 13. April 2021:

  • Bundesweite Corona-Notbremse beschlossen

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des 4. Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung beschlossen und sich damit auf bundeseinheitliche Corona-Maßnahmen geeinigt. Das Infektionsschutzgesetz soll um § 28b erweitertet werden, der eine bundeseinheitliche Notbremse ab einer Überschreitung des Schwellenwerts von 100 Infektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt vorsieht. Die Notbremse soll automatisch nach einer regionalen Überschreitung des Schwellenwertes an drei aufeinanderfolgenden Tagen ab dem übernächsten Tag gelten.   
Die Notbremse wird entsprechend dem Entwurf folgende Maßnahmen umfassen:

    • Private Kontakte werden auf Zusammentreffen von einem Haushalt mit einer weiteren Person beschränkt.
    • Ausgangsbeschränkungen werden zwischen 21 und 5 Uhr gelten. Ausnahmen von der Ausgangssperre werden nur bei zwingenden Gründen zulässig sein.
    • Geschäfte müssen schließen. Hiervon ausgenommen werden der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte. In den zulässigen Geschäften müssen die Kunden FFP2- oder vergleichbare (Atemschutz-)Masken tragen und die Anzahl der Menschen im Laden muss begrenzt werden.
    • Der Betrieb von Freizeit-, Kultur und Sporteinrichtungen wird untersagt. Kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt, wenn er allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts ausgeübt werden kann. Ausnahmen gibt es für Berufs- und Leistungssportler.
    • Restaurants bleiben geschlossen, dürfen aber bis 21 Uhr Speisen zur Abholung anbieten. Die Lieferung wird auch nach 21 Uhr erlaubt sein.
    • Körpernahe Dienstleistungen werden untersagt. Ausgenommen sind Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie Friseurbetriebe jeweils mit der Maßgabe ausgenommen sind, dass von den Beteiligten unbeschadet der arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen und soweit die Art der Leistung es zulässt Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) zu tragen sind; vor der Wahrnehmung von Dienstleistungen eines Friseurbetriebs ist ein negatives Testergebnis vorzulegen, das nicht älter als 24 Stunden ist.
    • In Bus, Bahn und Taxi sind Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) zu tragen. Möglichst soll nur die Hälfe der regulär zulässigen Passagiere mitfahren.
    • Touristische Übernachtungsangebote werden verboten.
    • Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonal an allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen werden im Präsenzunterricht zweimal pro Woche auf Corona getestet.
      Bei einer Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz des Schwellenwertes von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, wird ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht verboten. Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich. Diese Bremse soll auch für Kitas gelten. Eine Notbetreuung kann durch die Länder eingerichtet werden.     

Zudem soll die Bundesregierung ermächtigt werden, eigene Rechtsverordnungen für Gebote und Verbote ab einem Schwellenwert von 100 zu erlassen. Die Rechtsverordnungen bedürfen der Zustimmung des Bundestages und des Bundesrates. Die Gesetzesänderung insgesamt gilt für die Dauer der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Das ist derzeit der 30. Juni 2021. 

 

Update 25. März 2021:

Die Kanzlerin nimmt die "Ruhetag"-Regelung zum Oster-Lockdown zurück. Der Einzelhandel bleibt sowohl am Donnerstag als auch am Karsamstag geöffnet.
Die übrigen Beschlüsse bleiben unberührt.

Update 24. März 2021:

Ostern 2021 unter Pandemiebedingungen
Unter anderem mit einem harten Lockdown über die Osterfeiertage wollen Bund und Länder die dritte Corona-Welle zumindest bremsen - darauf verständigte sich Kanzlerin Merkel mit den MinisterpräsidentInnen der Länder am 22. März. Ein Überblick über die zentralen Beschlüsse gibt es hier:
Oster-Lockdown:
An den Feiertagen soll das Motto heißen: Zu Hause bleiben! Dafür wird eine „erweiterte Ruhezeit“ vom 1. bis zum 5. April, also von Gründonnerstag bis Ostermontag, eingeführt. Es dürfen sich dann nur maximal fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen, Kinder bis 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Ansammlungen in der Öffentlichkeit sind verboten. Lediglich der Lebenmitteleinzelhandel darf am Karsamstag öffnen.
Gottesdienste: 
Bund und Länder wollen auf die Religionsgemeinschaften zugehen. Die Bitte lautet, Gottesdienste wo immer möglich digital abzuhalten. 
Notbremse:
Ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen je 100.000 EinwohnerInnen sollen die Landkreise weitergehende Schritte umsetzen - z. B. Ausgangsbeschränkungen. (Die aktuellen Zahlen für unseren Landkreis finden Sie über den Link am Ende der Seite)
Mehr Tests
Die Testkapazitäten werden ausgebaut. Angestrebt werden zwei Tests pro Woche für SchülerInnen, Lehrkräfte und ErzieherInnen. (In Berg gibt es derzeit an drei Tagen pro Woche für alle BürgerInnen die Möglichkeit für eine kostenlose Testung.)
Reisen:
Von allen nicht notwendigen Reisen an Ostern wird dringend abgeraten. Eine generelle Testpflicht vor Rückflug für Einreisende aus dem Ausland ist geplant.

Update 17. März 2021:
Seit 08. März gilt die neue Corona-Verordnung mit den Maßnahmen des sogenannten zweiten Öffnungsschritts. Für den Landkreis Ravensburg gelten momentan die Maßnahmen, die die CoronaVO für Landkreise mit einer Inzidenz von 50 bis 100 vorsieht. Stand 16. März liegt die 7-Tages-Inzidenz bei 68,7.
Grundlegende Lockerungen, die seit dem 8. März 2021 gelten:

  • Treffen von bis zu fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten sind wieder möglich. Kinder bis einschließlich 14 Jahre zählen nicht mit.
  • Buchhandlungen, Gärtnereien, Baumärkte dürfen wieder öffnen.
  • Kontaktarmer Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren ist im Freien möglich.
  • Körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetik, Nagel- oder Tattoo-Studios dürfen unter Auflagen wieder öffnen.
  • Der Einzelhandel darf sogenanntes "Click&Meet" anbieten.
  • Eheschließungen sind wieder mit zehn Personen möglich. Die Kinder der Eheschließenden zählen hierbei nicht mit.

Update 17.02.2021:
Das Ravensburger Landratsamt hebt die coronabedingte Ausgangssperre im Kreisgebiet vorzeitig auf. Die entsprechende Verordnung endet in der Nacht von Dienstag, 16.02. auf Mittwoch, 17.02. um 24 Uhr, wie das Landratsamt am Dienstagnachmittag mitteilte. Die 7-Tage-Inzidenz lag nach Angaben des Landesgesundheitsamtes drei Tage in Folge unter 50.
Damit ist es im Landkreis Ravensburg auch zwischen 21 und 5 Uhr wieder möglich, sich ohne triftigen Grund außerhalb der eigenen Wohnung aufzuhalten.

12.02.2021:
Laut momentaner Corona-Landesverordnung gilt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung, die auf den (sich ständig verändernden) Inzidenzzahlen unseres Landkreises beruht. Vom 12.02.2021 bis 17.02.2021 gilt eine Ausgangsbeschränkung zwischen 21.00 und 05.00 Uhr.
Fällt der 7 Tage-Inzidenzwert an drei aufeinander folgenden Tagen im Landkreis Ravensburg auf unter 50, so wird die Ausgangsbeschränkung aufgehoben.
Auf der Homepage des Landesgesundheitsamtes finden Sie unter "NEU" die jeweils tagesaktuellen Werte für den Landkreis Ravensburg.
Wir werden Sie jedoch hier an dieser Stelle über die weiteren Lockerungen informieren.